Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: US-Börsen schließen nach frischen Konjunkturdaten uneinheitlich
Düsseldorf. Nach den jüngsten Daten zum US-Arbeitsmarkt haben die Anleger an der Wall Street Aktien nur mit spitzen Fingern angefasst.
Die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe fielen in der Vorwoche mit 191.000 so niedrig aus wie seit über drei Jahren nicht mehr. Dies linderte zwar Sorgen der Anleger über den Zustand der US-Wirtschaft. Zugleich schürten die Zahlen neue Zweifel am weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed. Die großen Indizes finden am Donnerstag keine gemeinsame Richtung.
- Der Dow-Jones-Index der Standardwerte baute seine anfänglichen Gewinne am Donnerstag bald wieder ab und schloss mit 47.850 quasi auf dem Stand vom Vortag.
- Der S&P 500 steigt leicht und schließt mit einem Plus von 0,1 Prozent bei 6857 Zählern.
- Der Nasdaq schließt leicht im Plus bei 23.505 Punkten.
Die Währungshüter versuchen, mit erhöhten Zinsen die Inflation einzudämmen, ohne die Konjunktur abzuwürgen. „Alle warten nicht nur darauf, dass die Fed die Zinsen senkt, sondern vor allem darauf, welchen künftigen Kurs sie dabei signalisiert“, sagte Max Wasserman, Portfoliomanager bei der Investmentfirma Miramar.
Allerdings tappten die Investoren weiter im Dunkeln, was die nächste nachhaltige Bewegung an den Aktienmärkten angehe, schrieben die Strategen von ActivTrades. Stimmungstrübend seien unter anderem ausbleibende Fortschritte im zähen Ringen um einen Frieden in der Ukraine, die die Energiepreise am Donnerstag erneut nach oben zogen. Die Nordsee-Rohölsorte Brent und US-Leichtöl WTI verteuerten sich um jeweils gut ein Prozent auf 63,37 und 59,78 Dollar je Fass (159 Liter).