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Nikkei, TopixAsiatische Börsen erholen sich – Anleger hoffen auf Zinssenkung durch Fed

Verbraucherdaten aus den USA haben die Aktienmärkte in Asien gestützt. Auch dort halten Anleger an der Erwartung an einen weiteren Zinsschnitt fest. 12.12.2024 - 11:11 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Der japanische Nikkei notiert im Plus. Foto: dpa

Tokio, Hongkong. Die Aussicht auf vorerst weiter sinkende Zinsen in den USA hat die japanische Börse am Donnerstag angetrieben. Der Nikkei-Index übersprang erstmals seit Mitte Oktober die 40.000er-Marke und gewann schlussendlich 1,2 Prozent auf 39.849 Zähler. Der breiter gefasste Topix rückte um 0,9 Prozent vor.

„Die US-Inflationsdaten haben den Markt davon überzeugt, dass die Fed bei ihrer Sitzung nächste Woche die Zinsen senken wird“, sagte Experte Yugo Tsuboi vom Broker Daiwa Securities. Die US-Verbraucherpreise legten im November um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, nach 2,6 Prozent im Oktober. Die Daten fielen damit im Rahmen der Erwartungen aus.

An der Wall Street löste der Inflationsbericht eine Technologie-Rally aus. Der Nasdaq schloss zum ersten Mal über 20.000 Punkte. In diesem Sog schnellten an der japanischen Börse die Aktien des Herstellers von Chip-Testgeräten Advantest um 5,1 Prozent nach oben.

An der chinesischen Börse ging es am Donnerstag ebenfalls bergauf. Der Shanghai-Index gewann 0,9 Prozent und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um ein Prozent.

Die Anleger warteten auf weitere Hinweise zur künftigen Geldpolitik in der Volksrepublik. Nach einer Sitzung des Politbüros am Montag wurde eine „angemessen lockere“ Geldpolitik in Aussicht gestellt, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Konkrete Ankündigungen dazu erhofften sich die Investoren nun von der jährlichen Zentralen Wirtschaftskonferenz, die am Donnerstag startete.

Wenn es tatsächlich finanzpolitische Maßnahmen zur Ausweitung der Binnennachfrage gebe, dürften sich die Erwartungen hinsichtlich der Unternehmensgewinne im Jahr 2025 verbessern und einen nachhaltigeren Rückenwind für chinesische Aktien bedeuten, prognostizierten die Analysten der Bank BNP Paribas.

Yuan unter Druck

Der Yuan stand am Donnerstag gegenüber dem Dollar unter Druck und gab anfängliche Gewinne wieder ab, als die Märkte einen Reuters-Bericht verdauten, wonach China erwägt, einen schwächeren Yuan zuzulassen, um den Zollrisiken zu begegnen.

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete am Mittwoch unter Berufung auf Insider, dass Chinas Spitzenpolitiker eine Abschwächung des Yuan bis 2025 in Betracht ziehen, da sie sich auf höhere US-Zölle einstellen, wenn Donald Trump ins Weiße Haus zurückkehrt.

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Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 152,37 Yen und legte leicht auf 7,2638 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte rückte er etwas auf 0,8838 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,0503 Dollar und bröckelte leicht auf 0,9286 Franken ab.

rtr
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