Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: US-Börsen schließen nach Inflationsdaten uneinheitlich – Tech-Werte legen zu
Frankfurt. Der US-Inflationsbericht für November hat an der Wall Street eine Technologie-Rally ausgelöst. Allerdings war das Gesamtbild uneinheitlich: Zwar rückte der technologielastige Nasdaq um 1,8 Prozent auf 20.035 Zähler vor und schloss am Mittwoch damit zum ersten Mal über der Marke von 20.000. Der US-Index der Standardwerte Dow Jones verlor jedoch 0,2 Prozent auf 44.149 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 stieg 0,8 Prozent auf 6084.
Die Verbraucherpreise legten um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, nach 2,6 Prozent im Oktober. Von Oktober auf November zogen die Preise um 0,3 Prozent an.
„Alles stimmt genau mit den Schätzungen überein“, sagte David Miller, Chefanleger beim Investitionsverwalter Catalyst Funds. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass die US-Notenbank Fed später in diesem Monat eine Zinssenkung um 25 Basispunkte durchzieht.“
Wichtig für Anleger ist aber auch, was die Währungshüter in Bezug auf ihre nächsten Schritte kommunizieren. Konstantin Oldenburger, Analyst beim Broker CMC Markets, zeigte sich vorsichtig. „Die 80-20-Regel scheint auch für die moderne Geldpolitik zu gelten: Die letzten 20 Prozent der Arbeit zur Bekämpfung der Inflation beanspruchen 80 Prozent der Zeit“, sagte der Experte.