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US-ZölleDänemarks Regierungschefin Verhandeln nicht über Souveränität

Live-BlogTrump droht Frankreich nach Friedensrat-Absage mit 200 Prozent Champagner-Zoll +++ Reiche warnt vor Drohungen an die USA +++ Lawrow: Russland hat keine Pläne zur Einnahme Grönlands +++ Der Newsblog. 20.01.2026 - 14:59 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Mette Frederiksen vor dem Parlament: „Das Schlimmste liegt möglicherweise noch vor uns.“ Foto: AP
20.01.2026 – 13:59 Uhr Sophia Ulrich

71 Prozent der Deutschen halten die USA für einen Gegner

Die große Mehrheit der Deutschen sieht die USA nicht mehr als Verbündeten, sondern als Gegner. 71 Prozent geben dies im neuen RTL/ntv-Trendbarometer an. 

Laut Meinungsforschungsinstitut Forsa sehen nur noch 18 Prozent die USA unter Präsident Donald Trump als verlässlichen Partner für Europa. 63 Prozent der Bundesbürger fänden es zudem richtig, wenn die Bundeswehr gemeinsam mit europäischen Partnern dauerhaft in Grönland im Einsatz wäre.
20.01.2026 – 13:53 Uhr Patricia Hoffhaus

Kallas ruft im Fall Grönland zu Standhaftigkeit auf

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas ruft angesichts der Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit Zöllen im Streit um Grönland zur Standhaftigkeit auf. Die Europäische Union werde an ihrer Position festhalten, sagt Kallas vor dem Europäischen Parlament in Straßburg. Die Antwort müsse lauten: Ruhe bewahren, standhaft bleiben und gemeinsam handeln.  
Kein Land hat das Recht, das Territorium eines anderen zu übernehmen – weder in der Ukraine noch in Grönland.
EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas
20.01.2026 – 13:38 Uhr Patricia Hoffhaus

Grönlands Ministerpräsident schließt Einsatz von Gewalt nicht aus

Grönlands Ministerpräsident Jens-Frederik Nielsen hält einen Einsatz von Militärgewalt gegen die arktische Insel nicht für sehr wahrscheinlich. Sie könne aber auch nicht ausgeschlossen werden. Grönland arbeite an einer engeren Zusammenarbeit mit der Europäischen Union, fügt er hinzu.
20.01.2026 – 12:30 Uhr Jana Brüntjen

Dänemarks Regierungschefin: Verhandeln nicht über Souveränität

Dänemark kann nach den Worten von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen nicht über Souveränität, Identität, Grenzen und Demokratie verhandeln. Das sei eine Frage der Weltordnung, sagt sie vor dem Parlament. „Das Schlimmste liegt womöglich noch vor uns.“ Wenn jemand einen Handelskrieg mit Europa beginne, dann werde man natürlich reagieren, erklärt Frederiksen.
AFP
20.01.2026 – 10:57 Uhr Lukas Bay

Reiche warnt im Grönland-Konflikt vor Drohungen an die USA

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche warnt vor einer öffentlichen Debatte über harte Gegenmaßnahmen der EU wegen der Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Konflikt. Die CDU-Politikerin sagte dem Portal „The Pioneer“, es sei ein geschlossenes und abgestimmtes europäisches Verhalten notwendig. „Drohungen scheinen mir fehl am Platz, denn wir gewinnen einen eskalierenden Handelskonflikt mit den USA nicht.“ 

Trump könne Zölle einseitig gegen EU-Mitgliedstaaten erheben, so Reiche. „Aber Europa ist so organisiert, dass es eine abgestimmte europäische Handels- und damit auch Zollpolitik braucht. Und die muss man entwickeln.“ Die einzelnen Mitgliedstaaten hätten sehr unterschiedliche Interessen. 
20.01.2026 – 10:42 Uhr Lukas Bay

Lawrow: Russland hat keine Pläne zur Einnahme Grönlands – USA wissen das

Russland hegt seinem Außenminister Sergej Lawrow zufolge keine Pläne zur Eroberung Grönlands. Die US-Regierung wisse das, sagt Lawrow vor der Presse in Moskau. Russland habe kein Interesse daran, sich in die Angelegenheiten Grönlands einzumischen, und Washington wisse, dass Moskau selbst keine Pläne habe, die Kontrolle über die Insel zu übernehmen. Es gebe auch keinerlei Bestätigung für Pläne Russlands oder Chinas, Grönland einzunehmen. 

Der Außenminister fügt hinzu, dass Grönland kein „natürlicher Teil“ Dänemarks sei. Das Problem der ehemaligen Kolonialgebiete verschärfe sich zunehmend, fügt er hinzu. Die Nato solle innerhalb ihres Bündnisses eine Entscheidung über Grönland treffen.
20.01.2026 – 08:37 Uhr Lukas Bay

US-Finanzminister: Beziehungen zwischen USA und Europa so eng wie nie

US-Finanzminister Scott Bessent sieht die Beziehungen zwischen den USA und Europa ungeachtet des Konflikts um Grönland und der damit zusammenhängenden Handelsstreitigkeiten in einer Blütephase. Er rief die Handelspartner der USA am Dienstag auf, tief durchzuatmen und die Spannungen rund um den von US-Präsident Donald Trump erhobenen Anspruch auf Grönland ihren Lauf nehmen zu lassen.

Trump hat angekündigt, wegen ihres Widerstands gegen eine US-Übernahme Grönlands vom 1. Februar an Strafzölle gegen acht europäische Länder zu verhängen. Ungeachtet der Verwerfungen, die dies ausgelöst hat, erklärte Bessent am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos in der Schweiz:
Ich denke, unsere Beziehungen waren nie enger.
20.01.2026 – 07:30 Uhr Lukas Bay

Macron lädt Trump zu Treffen in Paris ein

Der französische Präsident Emmanuel Macron (48) hat US-Präsident Donald Trump ein G7-Treffen vorgeschlagen. Das Treffen soll bereits am Donnerstag in Paris stattfinden. Auch die Ukraine, Syrien, Russland und Dänemark könnten an dem Treffen teilnehmen.

Trump selbst hatte am Dienstagmorgen eine entsprechende Nachricht Macrons auf seiner Plattform „Truth Social“ veröffentlicht. Darin hatte Macron auch Kritik an der Haltung Trumps im Streit um Grönland geäußert.
20.01.2026 – 06:54 Uhr Lukas Bay

Trump droht Frankreich mit 200 Prozent Champagner-Zoll

US-Präsident Donald Trump will auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos seinen „Friedensrat“ finalisieren. Frankreichs Präsident hat diese Einladung bereits ausgeschlagen, weil auch Diktatoren wie der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko von Trump eingeladen worden waren. 

Offen droht Trump den Franzosen darum mit einem hohen Strafzoll. „Ich werde einen Zoll von 200 Prozent auf seine Weine und Champagner erheben, dann wird er schon mitmachen“, sagte Trump am Montag vor Journalisten. Der französische Präsident stehe vor der Abwahl. „Nun, niemand will ihn, weil er sehr bald nicht mehr im Amt sein wird“, so Trump.
20.01.2026 – 06:51 Uhr Laura Thalmeyer

„Große Dummheit“ – Trump kritisiert Großbritannien für mögliche Rückgabe von Diego Garcia

Der US-Präsident Donald Trump hat einen geplanten Schritt Großbritanniens scharf kritisiert: London will die Insel Diego Garcia im Indischen Ozean an Mauritius abtreten. Auf der Insel befindet sich eine strategisch wichtige US-Militärbasis.

In einem Beitrag seiner Social-Media-Plattform 'Truth Social' bezeichnete Trump das Vorhaben als „Akt großer Dummheit“ und als Zeichen von Schwäche. Er warnte, China und Russland würden dies als Einladung verstehen. Gleichzeitig nutzte er das Thema, um erneut für den Erwerb Grönlands durch die USA zu werben, und forderte Dänemark auf, in dieser Frage „das Richtige zu tun“.


20.01.2026 – 06:20 Uhr Lukas Bay

Dänemark schickt zusätzliche Truppen nach Grönland

Dänemark hat zusätzliche Soldaten und militärisches Gerät nach Grönland verlegt und damit seine Präsenz auf der arktischen Insel ausgeweitet. Mehrere Flugzeuge brachten am späten Montag Truppen, Ausrüstung sowie den Chef des dänischen Heeres in die Hauptstadt Nuuk und nach Kangerlussuaq im Westen des autonomen Gebiets, berichtete die „Financial Times“ unter Berufung auf die dänische Armee. Die Verstärkung ergänzt die bereits auf Grönland stationierten mehr als 200 dänischen Soldaten.

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt nicht ausgeschlossen, militärische Gewalt zur Kontrolle der Insel einzusetzen. Dänemark betont, mit der Truppenverlegung seine Verteidigungsfähigkeit im arktischen Raum zu stärken.
20.01.2026 – 01:04 Uhr Miriam Braun

Weißes Haus verteidigt Trump-SMS mit Verweis auf Friedensnobelpreis

Das Weiße Haus hat die Echtheit einer Nachricht von Präsident Donald Trump bestätigt, laut der er sich nicht mehr nur dem Frieden verpflichtet fühlt. Trump sei „sich sicher, dass den Grönländern besser gedient wäre, wenn sie von den Vereinigten Staaten vor modernen Bedrohungen in der Arktisregion geschützt würden“, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Anna Kelly in Washington.

Am Sonntag hatte Trump in einer SMS-Nachricht an den norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre den eskalierenden Streit um seine Ansprüche auf Grönland mit seinen gescheiterten Ambitionen auf den Friedensnobelpreis in Verbindung gebracht. „Angesichts der Tatsache, dass Ihr Land beschlossen hat, mir den Friedensnobelpreis nicht zu verleihen, obwohl ich acht Kriege PLUS beendet habe, fühle ich mich nicht mehr verpflichtet, ausschließlich an Frieden zu denken“, schrieb Trump.

Zwar stehe Frieden immer im Vordergrund. Doch nun könne er darüber nachdenken, was gut und richtig für die USA sei, schrieb Trump, und: „Die Welt ist nicht sicher, solange wir nicht die vollständige und totale Kontrolle über Grönland haben.“
20.01.2026 – 00:34 Uhr Sabrina Frangos

Wirtschaftsweiser fordert harte EU-Antwort auf Trumps Zolldrohungen

Der Wirtschaftsweise Martin Werding hat die Europäische Union angesichts der Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump im Zusammenhang mit Grönland zu einer harten Antwort aufgefordert. Der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe) sagte Werding, alle Gegenmaßnahmen gehörten wieder auf den Tisch, die in den Diskussionen über die von Trump im vergangenen Jahr angedrohten Zölle vorbereitet worden seien. Trump lasse klar erkennen, dass es ihm in Grönland nicht um Sicherheitsinteressen gehe, sondern um Gebietsansprüche. Damit verletze er die Souveränität von Partnerländern und gefährde die Funktionsfähigkeit und damit den Fortbestand der Nato. Die Zollfrage sei dabei nur ein Nebenkriegsschauplatz, erklärte der Ökonom. Genau darum dürfe die EU in diesem Streit jedoch nicht einknicken.
19.01.2026 – 21:39 Uhr Miriam Braun

Deutschland wegen Trump-Zöllen 2025 wichtigster Markt für Brasiliens Kaffee

Deutschland hat die USA im vergangenen Jahr als wichtigsten Abnehmer für brasilianischen Kaffee abgelöst. Grund dafür waren die vorübergehenden Strafzölle der US-Regierung unter Präsident Donald Trump, wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht des Exporteursverbandes Cecafe hervorging. Zwar nahm Trump die Abgaben auf brasilianische Lebensmittel später wieder zurück. In den vier Monaten zwischen August und November, in denen die Zölle von 50 Prozent jedoch galten, seien die Lieferungen in die USA um 55 Prozent eingebrochen, sagte Cecafe-Chef Marcio Ferreira. Dadurch seien die USA hinter Deutschland auf den zweiten Platz zurückgefallen.

Insgesamt bescherte das Jahr 2025 den brasilianischen Exporteuren trotz deutlich geringerer Verkaufsmengen einen Rekordumsatz. Der Wert der Ausfuhren stieg auf den Höchststand von 15,6 Milliarden Dollar, da die durchschnittlichen Kaffeepreise um fast 57 Prozent anzogen. Dies glich den Rückgang der Exportmenge um rund 21 Prozent auf 40 Millionen Sack (je 60 Kilogramm) mehr als aus. Für das laufende Jahr rechnet der Verband mit einer Erholung der Ernte und einem Anstieg der Ausfuhren auf mehr als 40 Millionen Sack.
19.01.2026 – 20:55 Uhr Patricia Hoffhaus

„Lange geplant“ – Flugzeuge auf US-Militärplatz in Grönland erwartet

Das von den USA und Kanada geführte Nordamerikanische Luftverteidigungskommando (Norad) schickt nach eigenen Angaben im Rahmen lange geplanter Aktivitäten Flugzeuge nach Grönland. Dies sei mit Dänemark abgestimmt und auch die Regierung Grönlands sei informiert, teilte Norad auf der Plattform X mit.
Norad teilte mit, die Flugzeuge würden bald auf dem US-Militärflugplatz Pituffik Space Base in Grönland eintreffen. Bei dem Einsatz handele es sich um langfristig geplante Norad-Aktivitäten, die auf der dauerhaften Verteidigungszusammenarbeit zwischen den USA, Kanada und Dänemark aufbauen.
19.01.2026 – 17:40 Uhr Patricia Hoffhaus

Rutte: Nato will mit Dänemark und Grönland zusammenarbeiten

Die Nato will bei der Sicherheit in der Arktis weiter mit Dänemark und Grönland zusammenarbeiten. Das teilt Nato-Generalsekretär Mark Rutte nach einem Treffen mit dem dänischen Verteidigungsminister und der grönländischen Außenministerin mit. Man habe besprochen, wie wichtig die Arktis – einschließlich Grönland – für die gemeinsame Sicherheit sei und wie Dänemark seine Investitionen dafür erhöhe, schreibt Rutte auf X. „Wir werden weiter als Verbündete in diesen wichtigen Fragen zusammenarbeiten.“

Dänemark und Grönland haben Rutte eine Mission des Bündnisses in der Arktis vorgeschlagen. Das sagte der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen bei einer Pressekonferenz zusammen mit seiner grönländischen Kollegin Vivian Motzfeldt laut dem dänischen Sender DR. Die beiden hatten sich in Brüssel mit Rutte getroffen. 
19.01.2026 – 17:38 Uhr Patricia Hoffhaus

Ungarn: Zukunft Grönlands ist kein Thema für die EU

Ungarn wird sich Außenminister Peter Szijjarto zufolge nicht an einer gemeinsamen EU-Erklärung zur Zukunft Grönlands beteiligen. Dies sei eine bilaterale Angelegenheit und kein Thema für die Europäische Union, sagt Szijjarto bei einem Besuch in Prag. US-Präsident Donald Trump hat den Druck auf mehrere europäische Staaten und Nato-Mitglieder erhöht, die Souveränität über die Insel abzugeben. Ungarn ist davon nicht betroffen.
19.01.2026 – 17:37 Uhr Patricia Hoffhaus

Insider: Kanada erwägt Truppenentsendung nach Grönland

Kanada zieht Insidern zufolge die Entsendung eines kleinen Truppenkontingents für Nato-Übungen nach Grönland in Betracht. Das Militär habe der Regierung entsprechende Pläne vorgelegt und warte nun auf eine Entscheidung von Premierminister Mark Carney, sagt eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Carney muss zwischen der Solidarität mit europäischen Verbündeten und dem Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump abwägen. Dieser hat in der Vergangenheit nicht nur mit einer Übernahme Grönlands, sondern auch mit einer Annexion Kanadas gedroht.
19.01.2026 – 17:03 Uhr Patricia Hoffhaus

Kallas: „Souveränität ist kein Handelsgut“

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas warnt die USA im Streit um Grönland vor der Verhängung von Strafzöllen. „Souveränität ist kein Handelsgut“, schreibt sie auf der Social-Media-Plattform X. „Wir haben kein Interesse daran, einen Streit anzufangen, aber wir werden unsere Position behaupten.“

Europa verfüge über eine Reihe von Instrumenten, um seine Interessen zu schützen. Die Sicherheit in der Arktis sei ein gemeinsames transatlantisches Interesse, das man mit den US-Verbündeten besprechen könne. „Aber Zolldrohungen sind nicht der richtige Weg, dies anzugehen“, fügt Kallas hinzu. Ihre Äußerungen folgten auf ein Treffen mit dem dänischen Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen und der grönländischen Außenministerin Vivian Motzfeldt in Brüssel.
19.01.2026 – 17:01 Uhr Patricia Hoffhaus

Dänemark: EU muss über Reaktion auf Trumps Drohung mit Zöllen entscheiden

Eine Reaktion auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump im Streit um Grönland ist nach den Worten des dänischen Außenministers Lars Løkke Rasmussen Sache der gesamten Europäischen Union. Dies sei keine alleinige Angelegenheit Dänemarks, sagte der Minister am Montag vor Journalisten in London. Die EU müsse über die Antwort auf die Drohungen entscheiden. Dänemark freue sich über die Unterstützung, die es erhalte, fügt er hinzu. „Wir haben rote Linien, die nicht überschritten werden dürfen.“
19.01.2026 – 16:19 Uhr Patricia Hoffhaus

Trump äußert sich nicht zu möglicher Gewaltanwendung bei Grönland

US-Präsident Donald Trump hat sich nicht dazu äußern wollen, ob er zur Übernahme Grönlands militärische Gewalt einsetzen würde. Auf die Frage, ob er Gewalt anwenden würde, um die zu Dänemark gehörende Insel in Besitz zu nehmen, antwortete Trump in einem kurzen Telefoninterview mit dem Sender NBC News: „Kein Kommentar“. Dies berichtete der Sender am Montag.
19.01.2026 – 16:05 Uhr Leonidas Exuzidis

Bessents Warnung: Gegenzölle wären „sehr unklug“

Eine Warnung im Schnee von Davos: US-Finanzminister Scott Bessent hat die EU mit klaren Worten vor möglichen Gegenzöllen gewarnt. Eine solche Maßnahme wäre „sehr unklug“, sagte Bessent am Montagnachmittag vor der Davoser Kirche vor Journalisten im Rahmen einer kurzen Fragerunde. „Wenn es um Donald Trump geht, muss man ihm jedes Wort glauben – auch in Bezug auf Grönland“, fügte Bessent hinzu.
Scott Bessent äußert sich vor Journalisten. Annett Meiritz
19.01.2026 – 15:27 Uhr Patricia Hoffhaus

EU: Zusatzzölle auf US-Waren könnten am 7. Februar kommen

Die EU ist nach eigenen Angaben für den Fall gewappnet, dass der Grönland-Streit mit den USA zu einem neuen Zollkonflikt führt. Ein Sprecher der Europäischen Kommission bestätigte in Brüssel, dass theoretisch bereits am 7. Februar EU-Sonderzölle auf Wareneinfuhren im Wert von 93 Milliarden Euro fällig werden könnten. Diese Abgaben seien im Zuge des Zollkonflikts im vergangenen Jahr vorbereitet worden und würden automatisch in Kraft treten, wenn die derzeit nur bis zum 6. Februar beschlossene Aussetzung nicht verlängert werde.
Betroffen von den EU-Ausgleichszöllen wäre eine lange Liste mit Industrie- und Agrarprodukten wie zum Beispiel Flugzeugen, Motorrädern, Rindfleisch, Whiskey oder Zitrusfrüchten. AP
19.01.2026 – 14:46 Uhr Patricia Hoffhaus

Brüssel erwägt Gegenmaßnahmen bei US-Sonderzöllen – „Nichts ist vom Tisch“

Die EU-Kommission behält sich Gegenzölle gegen die USA offen. „Nichts ist vom Tisch“, sagte Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis am Montag in Brüssel vor Beratungen der europäischen Finanzminister. Die EU habe potenzielle Gegenmaßnahmen in der Schublade, sollte US-Präsident Donald Trump tatsächlich neue Zölle gegen die EU einführen. Zur genauen Antwort der EU gebe es derzeit intensive Beratungen.
19.01.2026 – 15:46 Uhr Patricia Hoffhaus

HB
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