Rentnerparadies: So können Sie Ihren Ruhestand im Ausland planen
München. Ob an den Stränden Miamis oder auf den kanarischen Inseln, ob unter der thailändischen oder der griechischen Sonne: Fast eine Viertelmillion deutsche Rentnerinnen und Rentner leben im Ausland. Die Deutsche Rentenversicherung zahlte laut den neuesten Daten von Ende 2022 rund 231.000 Renten an deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz im Ausland. Dieses Lebensmodell ist zunehmend attraktiv. Zur Jahrtausendwende waren es noch 100.000 Menschen weniger.
Zu den beliebtesten Ländern, in denen Menschen mit deutschem Pass eine Rente bekommen, zählen nicht etwa exotische Destinationen. Rentner, die auswandern, zieht es in der Regel nicht weit weg. So sind die beliebtesten Ziele neben Österreich, der Schweiz und Spanien auch die USA und etwas abgeschlagen Frankreich.
Diese fünf Staaten sind laut der Rentenversicherung Bund die neue Heimat von etwa der Hälfte der Auswanderer im Ruhestand. Die andere Hälfte verteilt sich demnach auf viele Staaten Europas und den Rest der Welt.
Ruhestand im Ausland: Was Rentner beachten sollten
Wer aber im Alter in ein anderes Land zieht, muss einiges beachten. Das deutsche Renten- und Sozialversicherungssystem ist so konstruiert, dass in erster Linie Menschen im Inland davon profitieren. Jenseits der Grenzen kann das Leben also teuer werden – zum Beispiel wenn der sicher geglaubte Versicherungsschutz mit dem Umzug erloschen ist.
Das Handelsblatt gibt in der Serie „Rentnerparadiese im Realitätscheck“ Tipps zur Rente, Altersversorgung, Versicherungen und Steuern – und beleuchtet Vorteile und Fallstricke an einigen der beliebtesten Destinationen.