1. Startseite
  2. Finanzen
  3. Vorsorge
  4. Versicherung
  5. Versicherungsvertreter: Die neue Masche des Mehmet Göker

VersicherungsvertreterDie neue Masche des Mehmet Göker

Der durch den Film "Versicherungsvertreter" bekannte Verkäufer Mehmet Göker steckt in Schwierigkeiten. Vor einem Gericht in Kassel ist er nicht erschienen. Trotzdem bleibt der Ex-Chef von MEG im Geschäft.Thomas Schmitt 10.09.2012 - 10:34 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Lebte gut von Provisionen: Der Ex-Chef des Strukturvertriebs MEG, Mehmet Göker, ist die Hauptfigur in dem Dokumentarfilm "Versicherungsvertreter", der seit März bundesweit in den Kinos lief und bei Sternfilm als DVD erhältlich ist.

Foto: Handelsblatt

Düsseldorf. Der frühere Chef des Versicherungsvermittlers MEG, Mehmet Göker, ist am Freitag vormittag nicht zu einer Verhandlung in Kassel erschienen. Das berichtet HNA Online. Er hätte um 10.30 Uhr auf der Anklagebank des Amtsgerichts (Saal D 116) Platz nehmen müssen. In Kassel verdichteten sich die Hinweise, dass ein Haftbefehl gegen Göker vorliegt, weil er eine Geldstrafe in Höhe von 720.000 Euro nicht bezahlt habe. Vor dem Gerichtssaal warteten mehrere Zivilbeamte, berichtete der Reporter der HNA.


Gökers Welt: Provisionen und Versicherer
Der Finanzvertrieb MEG und dessen Ex-Chef Mehmet Göker gelten als Paradebeispiel dafür, wie Finanzunternehmen über Provisionen Anreize für Verkäufer setzen. Im Insolvenzbericht der MEG heißt es: „Anfang des Jahres 2009 hatten vier Versicherungsgesellschaften Provisionsvorschüsse gezahlt, die im Jahr 2009 und teilweise auch noch in 2010 abgearbeitet werden sollten.“ Insgesamt waren das 19,5 Millionen Euro. „Etwa zur Jahresmitte valutierten diese Vorschüsse noch in Höhe von 11,28 Millionen Euro und waren im Übrigen tatsächlich durch entstandene Provisionsansprüche abgearbeitet. Es wurden dann weitere Vorschüsse gezahlt unter teilweiser Verrechnung der noch nicht abgearbeiteten Vorschüsse.“
Insgesamt ergaben sich aus Vorschüssen 15,7 Millionen Euro an Forderungen der Versicherer an MEG. Diese Forderungen der Versicherungsgesellschaften erhöhten sich jedoch noch erheblich, weil viele der bereits verrechneten Provisionsansprüche der MEG storniert werden mussten. Überschlägig ist jedoch davon auszugehen, dass weitere ca. 15 Millionen Euro aus Stornierungen von den Versicherungsgesellschaften geltend gemacht werden können. Ingesamt schätzt der Insolvenzverwalter die Forderungen der Versicherer aus gezahlten Vorschüssen (ohne Axa) auf 21 Millionen Euro.
Die Allianz ist der drittgrößte private Krankenversicherer.Für 2009 gezahlter Provisionsvorschuss: 2 Millionen EuroForderung aus nicht abgearbeiteten Vorschüssen: 1,7 Millionen Euro
Die Tochter des französischen Versicherers ist der viertgrößte private KrankenversichererFür 2009 gezahlter Provisionsvorschuss: 10 Millionen EuroForderung aus nicht abgearbeiteten Vorschüssen: 7 Millionen EuroAXA ist in einer Stundungsvereinbarung vom 28.09.2009 mit allen ihren zum damaligen Zeitpunkt bestehenden Forderungen zur Vermeidung einer Überschuldung der MEG hinter alle anderen Forderungen von Gläubigern im Rang zurückgetreten ist. Ihre Forderung: 11 Millionen Euro.
Der fünftgrößte deutsche Krankenversicherer ist eine Tochter der Generali Deutschland. Die Gesellschaft arbeitet bevorzugt mit dem größten deutschen Finanzvertrieb zusammen, der DVAG.Für 2009 gezahlter Provisionsvorschuss: 8 Millionen EuroForderung aus nicht abgearbeiteten Vorschüssen: 4 Millionen Euro
Consal arbeitete mit MEG. Die Gesellschaft gehört zu den Sparkassenversicherern. Die Bayerische Beamtenkrankenkasse AG und die Union Krankenkasse AG sind Teil der Versicherungskammer Bayern und bilden zusammen den siebtgrößten privaten Krankenversicherer. Sie sind unter dem Dach der Consal Beteiligungsgesellschaft AG vereint. Für 2009 gezahlter Provisionsvorschuss:  3,5 Millionen EuroForderung aus nicht abgearbeiteten Vorschüssen:  1,5 Millionen Euro
Inter ist die Nummer 16 im Markt der privaten Krankenversicherer.Für 2009 gezahlter Provisionsvorschuss: 1,5 Millionen EuroForderung aus nicht abgearbeiteten Vorschüssen:  1,5 Millionen Euro
Der zehngrößte Krankenversicherer gehört zum Konzern Alte Leipziger und wird immer wieder genannt. Der Filmemacher Klaus Stern etwa hatte eine Liste mit 120 Gesprächspartnern, die er nach und nach abarbeitete. Nur die Versicherungskonzerne wie Axa oder Hallesche wollten sich nicht äußern. „Die waren zu keinem Interview vor der Kamera bereit“, sagte er HNA Online zufolge. Die 5. Zivilkammer des Kasseler Landgerichts urteilte im September 2011, dass das Ex-MEG-Vorstandsmitglied Patrick Drönner nichts von zuvor kassierten Provisionen zurückzahlen muss. Die Hallesche Versicherung will laut HNA Online von dem ehemaligen MEG-Vorstand insgesamt 1,5 Millionen Euro an gezahlten Bonifikationen und Provisionvorschüssen zurückhaben.
Die Vertriebsgesellschaft Aragon AG hat nach Übernahme der Aktien der MEG dieser ein Darlehen ausgereicht in Höhe von 6,5 Millionen Euro und sich zur Besicherung dieses Darlehens den Datenbestand der MEG abtreten lassen.

Göker ist in der Versicherungsbranche schnell aufgestiegen, weil er in großem Stil private Krankenversicherungen verkauft hat. Dazu hatte er den Finanzvertrieb MEG gegründet, der dann aber insolvent wurde. Bundesweit bekannt wurde er über die Versicherungsbranche hinaus im Frühjahr durch den gut besuchten Dokumentarfilm "Versicherungsvertreter". Seine Markenzeichen: schnelle Autos, hübsche Mädchen und dicke Zigarren. Der sehenswerte Film dokumentierte den Aufstieg und Fall des Starverkäufers und lieferte krasse Einblicke in Versicherungen, die über ihre Verkaufsmethoden am liebsten schweigen.

Im Zusammenhang mit der Insolvenz seiner Firma MEG sind noch verschiedene Verfahren anhängig. So sei Göker wegen des Verdachts der Untreue in zwei Fällen angeklagt, berichtet HNA Online. Er soll von einem früheren MEG-Organisationsdirektor Provisionsrückzahlungen von Versicherungen in bar angenommen und behalten haben.


Gier frisst Hirn

Mit Versicherungen Millionär werden

Göker hätte das Geld - 20.500 Euro - aber an die MEG oder an den Insolvenzverwalter weiterleiten müssen. Da Göker zu einem früheren Termin nicht erschienen war, hatte ihn das Gericht schon zu sechs Monaten Gefängnis, ausgesetzt zur Bewährung, und einer Geldstrafe von 30.000 Euro verurteilt. Gegen den entsprechenden Strafbefehl hatte Göker Einspruch eingelegt.


So lockt Göker auf Facebook
Die Facebook-Seite "Mehmet E. Göker der Film" wird gut geklickt. Sie hat am 7. September 1.610 „Gefällt mir“-Angaben, 60 Personen sprechen darüber.
Kommentar: „ALSO ZIEL SETZEN UND ALLES WAS NOETIG IST DAFUER TUN - KEINEN SPIELRAUM FUER RUECKZUG OFFEN LASSEN UND DIE ALTEN ZELTE ABBRECHEN UND SICH NUR EINZIG UND ALLEIN AUF DAS ZIEL FOKUSSIEREN - EUER ZIEL WIRD ERREICHT WERDEN - ABER VERGESST EINES NICHT - ES DAUERT, ES BRAUCHT ZEIT NICHTS GEHT VON HEUTE AUF MORGEN - GEDULD IST SEHR WICHTIG !“
Kommentar zu einem Männerbild:  „SCHÖNE HOCHZEIT GESTERN - ES WAR DIE HOCHZEIT EINES FREUNDES, NICHT MEINE !“
Kommentar zu einem Bild mit vielen jungen, gutaussehenden Frauen in einer Tafelrunde: „Vorspeise..“
Kommentar zu einem Bild, in dem er nur mit Badehose bekleidet zu sehen ist: „Heute 250 Trainingseinheit“
Eine junge Frau, die mit schönen Bildern lockt, schreibt: „ich finde Sie super ich arbeite auch im vertrieb und Sie sind mein Vorbild!“
Gesucht werden Verkäufer, aber die Plätze werden rar gemacht. „144 BEWERBUNGEN EINGEGANGEN SEIT SONNTAG - ICH WERDE ALLE NÄCHSTE WOCHE BEARBEITEN,AB MONTAG RUFE ICH ZURUECK - Noch 13 FREIE PLÄTZE - JETZT ODER NIE - DIE LETZTE ROOKIE RUNDE DES JAHRES !“
Wer nicht zu den Auserwählten gehört, hat trotzdem bei ihm eine Chance, wenn er zahlt: "ES GIBT NUR EINE MÖGLICHKEIT WIE IHR DOCH BEI DER MEG IN DIE GRUNDAUSBILDUNG KOMMT - 10.000 € BAR IM VORAUS AM ERSTEN TAG. WENN IHR MEINT IHR SEID GUT GENUG SCHULE ICH EUCH FÜR NUR 10.000 € (FÜR DIE AUSERWÄHLTEN 15 KOSTENLOS) DA IHR SOOOO GUT SEID HABT IHR DAS GELD SPÄTESTENS NACH ACHT WOCHEN WIEDER VERDIENT... ALSO KEIN PROBLEM, ODER ?"
Was Mehmet Göker von anderen unterscheidet:„1. ICH SETZE MIR EIN ZIEL2. ICH ERARBEITE EINEN GENAUEN PLAN AUS WIE ICH ES UMSETZE3. ICH STEIGERE MICH IN MEIN ZIEL HINEIN BIS DIESES ZIEL ZUR BESSESENHEIT WIRD - ICH NUR NOCH AN DIESES ZIEL DENKE4. ICH SAGE NICH T ICH WILL VERSUCHEN, HOFFEN ODER GLAUBEN DAS ZIEL ZU ERREICHEN SONDERN ICH ERREICHE ES 100%5. ICH SAGE NICHT WENN DAS ZIEL NICHT KLAPPT DANN MACHE ICH EBEN ETWAS ANDERES, SONDERN ICH SAGE DAS ICH MICH DAFUER ENTSCHIEDEN HABE UND EGAL WAS KOMMEN MAG ICH WERDE MEINEN WEG GEHEN - DIE BRUECKEN HINTER MIR ABBRECHEN UND SETZE ALLES AUF DIESE EINE KARTE6.ICH LASSE MIR KEINEN WEG ZUM RUECKZUG OFFEN - ENTWEDER ICH GEWINNE ODER ICH GEHE UNTER - SOLLTE ICH VERLIEREN STEHE ICH WIEDER AUF - ALSO KANN ICH NICHT VERLIEREN - ICH KAEMPFE BIS MEIN ZIEL ERREICHT IST UND NICHTS UND NIEMAND KANN MICH DAVON ABBRINGEN...“



Mehmet Göker: Was einen guten Verkäufer ausmacht
Wer für Mehmet Göker arbeiten will, darf keine Standards bieten."ICH BIN FLEXIBEL UND BELASTBAR ODER ICH BIN TEAMFÄHIG UND MOTIVIERT" DAS INTERESSIERT KEINEN - BITTE NICHT DIESES PSEUDOGESCHWAFEL UND PHRASENDRESCHEREI - EINE BEWERBUNG MUSS AUSSERGEWÖHNLICH SEIN UND MAN MUSS SICH SELBST AUTHENTISCH VERKAUFEN - SOLL ICH DICH DAFÜR EINSTELLEN DAS DU MOTIVIERT BIST ? KLASSE LEISTUNG !Quelle: Facebook, Samstag, 8.9.2012
„WIE OFT HAST DU DICH EINER FRAU IM CLUB VORGESTELLT UND GESAGT " HALLO ICH BIN CHRISTOPH, ICH BIN FLEXIBEL UND BELASTBAR UND EIN TEAMPLAYER - DA VERDREHT DIE FRAU DIE AUGEN UND IST WEG - BEI BEWERBUNGEN IST ES AUCH SO - SETZT EUCH VON DIESEM GESCHWAFEL AB UND SEID KREATIV“
„SEID IHR SELBST - SEID RESPEKTVOLL ABER TROTZDEM INDIVIDUELL, DENN EIN VERKÄUFER IST KEIN TEAMPLAYER ER IST SPEZIELL INDIVIDUELL"
"EIN VERKÄUFER IST EIN EGOIST"
"EIN VERKÄUFER IST EIN BEDINGUNGSLOSES ARBEITSTIER"
"EIN VERKÄUFER KENNT KEINE ÖFFNUNGSZEITEN - EIN VERKÄUFER FRAGT NICHT NACH URLAUB"
"EIN VERKÄUFER VERKAUFT - ANDERE ATMEN UND WIR VERKAUFEN - DAS IST MEIN TÄGLICH BROT"
"EIN VERKÄUFER LIEBT SEINE KUNDEN BEHANDELT JEDEN EINZELNEN WIE EINEN KÖNIG - ER ZEIGT IHNEN WELCH WUNDERBARE MENSCHEN SIE SIND - DENN OHNE UNSERE KUNDEN SIND WIR NICHTS - DER KUNDE IST DAS WICHTIGSTE IN UNSEREM LEBEN !"
"DAS IST EIN VERKÄUFER - SO EINE BEWERBUNG WILL ICH SEHEN UND ICH WÜRDE DICH MIT EINEM ROLLS ROYCE AUS DEUTSCHLAND ABHOLEN LASSEN !"

Göker agierte früher als Top-Verkäufer von Kassel aus. Dabei erhielt er von namhaften Versicherungskonzernen Vorschüsse in Millionenhöhe - für den noch nicht erfolgten Verkauf von privaten Krankenversicherungen. Im Zuge der Turbulenzen um MEG hat er seinen Lebensmittelpunkt jedoch in die Türkei verlegt. Von hier aus ist er auch weiter geschäftlich aktiv, wie aus Eintragungen in Facebook ersichtlich ist.

Er lässt dabei auch keinen Zweifel, wer hinter den Seiten steht und was er tut. So heißt es etwa auf der öffentlich zugänglichen Seite "MEHMET E. GÖKER DER FILM": "Viel Spaß auf der Seite! Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum! Euer MEHMET E. GÖKER." Typisch für ihn ist, dass er seine Einträge in Großbuchstaben verfasst. Auf diversen Bildern ist er auf dieser Internet-Seite mit Freunden, Freundinnen oder alleine zu sehen.


So verdiente Mehmet Göker mit Provisionen Millionen
„Bericht zur ersten Gläubigerversammlungim Insolvenzverfahren MEG AGAmtsgericht Kassel Az. 661 IN 381/09vorgelegt vom InsolvenzverwalterDr. Fritz WesthelleRechtsanwaltFachanwalt für Insolvenz- und Arbeitsrecht“ Quelle: Insolvenzbericht
Mehmet Göker wurde am 2. April 1979 geboren. Die Ursprünge der MEG gehen auf ein Einzelunternehmen zurück, das durch nach seiner Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der DKV am 01.04.2003 gegründet wurde. Er firmierte unter der Bezeichnung “MEG Versicherungsspezialist e. K.“ und übte laut Handelsregistereintragung die Tätigkeit als Makler von Versicherungen und Bausparverträgen aus.
Das Geschäftsmodell war anfangs so: Die für Göker tätigen, selbständigen Vermittler erwarben Kundenkontakte bzw. Kundendaten („Leads“). Dabei handelt es sich um Kundendaten speziell aus den Bereichen Versicherungen, Finanzierungen und Geldanlagen, die von diesen Vertriebsagenturen insbesondere auf Internetplattformen generiert werden.Der jeweilige Mitarbeiter reichte den Antrag bei der MEG e. K. ein. Danach floss - je nach den vereinbarten Konditionen mit dem Versicherer - die Abschlussprovision an die MEG e. K. In der Regel verblieben zwischen 25 - 35 Prozent der Provision eines jeden Vertrages bei der MEG e. K.
Umsatzerlöse erstes Halbjahr 2003: gut 77.000 Euro, Gewinn: ca. 24.000 Euro.Bilanz für 2004: Umsatz von ca. 109.000 Euro. Tatsächlich beliefen sich die vereinnahmten Provisionen auf ca. 513.000 Euro. Die Differenz hängt damit zusammen, dass die Provision im Verkauf von privaten Krankenversicherungen erst nach Ablauf einer Stornofrist von 12 Monaten endgültig verdient ist. Die Gewinn- und Verlustrechnung ergab einen Fehlbetrag in Höhe von gut 98.000 Euro.
Bis Ende 2004 entwickelte sich das Geschäft der MEG e. K. positiv, zumal das Unternehmen gemessen an den Umsatzzahlen einen relativ geringen Kostenapparat hatte. Letztlich hielt jeder einzelne Vertriebsmitarbeiter den Kontakt zu dem Kunden und stand für Fragen zu dem jeweiligen Versicherungsvertrag zur Verfügung. Die MEG e. K. verfügte bereits in kurzer Zeit über eine feste Vertriebsstruktur. Es gab in der oberen Vertriebsebene einige Organisationsdirektoren, unter denen sich weitere Vertriebsmitarbeiter formierten, die zuvor von den Organisationsdirektoren angeworben wurden.
Ende 2005 verfügte die MEG e. K. über gut 40 selbständige Mitarbeiter. Der Führungsstab wurde um mehrere Organisationsdirektoren erweitert, die selbst mindestens drei bis sechs neue Vertriebsmitarbeiter anzuwerben hatten. Nach Auskunft eines ehemaligen Vertriebsmitarbeiters habe bereits zu dieser Zeit die Qualität der Vertragsabschlüsse gelitten, da auch ungelernte selbstständige Mitarbeiter angeworben wurden.
Im Jahr 2005 flossen Provisionen von ca. 2,6 Millionen Euro. Es wurde ein Gewinn von knapp 52.000 Euro errechnet, demgegenüber lagen die Entnahmen des Inhabers, saldiert mit den Einlagen, bei ca. 490.000 Euro. 2005 wurde erstmals ein gebrauchter Ferrari zum Kaufpreis von 77.900 Euro angeschafft. Insgesamt wurden in diesem Jahr für ca. 178.000 Euro Investitionen in den Fuhrpark vorgenommen.
Die MEG e. K. bot den Vertriebsmitarbeitern Ende 2005 / Anfang 2006 die Möglichkeit an, die Leads direkt über die MEG e. K. zu erwerben. Die Beratung und der Verkauf der Versicherungen erfolgte in der Regel per Telefon, so dass die Kosten bei den Vertriebsmitarbeitern im Rahmen gehalten werden konnten. Neben der Vertriebsstruktur versuchte die MEG e. K. daneben auch, eine eigene Betriebsstruktur aufzubauen für Nachbereitung und Verwaltung der abgeschlossenen Verträge aufzubauen.
Die MEG AG wurde am 13.07.2006 im Handelsregister des Amtsgerichts Kassel unter Nummer HRB 13995 eingetragen. Das Grundkapital betrug seinerzeit und bis zur Erstellung des Insolvenzberichts 50.000 Euro. Der Umsatz schnellt 2006 auf ca. 13,95 Millionen Euro hoch, vervielfacht sich also gegenüber den Einnahmen von 2,6 Millionen Euro im Vorjahr. Bei Gründung hatte die MEG AG ca. 40 Mitarbeiter, zum Jahresende 2006 waren über 150 Mitarbeiter beschäftigt. Von Ende 2007 bis Anfang 2008 gründete die Gesellschaft Zweigniederlassungen unter der glei-chen Firma in München, Bielefeld, Stuttgart, Würzburg, Hamburg und Cottbus. Später kamen noch hinzu Berlin, Düsseldorf-Ratingen, Frankfurt-Eschborn, Hannover, Lübeck und Mannheim. Geplant war die Eröffnung weiterer Standorte in Dortmund, Dresden, Frankfurt/Oder, Lüneburg und Nürnberg.
Der „Vertrieb“ war streng strukturiert und hierarchisch angelegt. Unterhalb des Vertriebsvorstandes waren Mitglieder des Vorstandes angesiedelt, die wiederum für eine bestimmte Zahl von Vertriebsdirektoren verantwortlich waren. Unterhalb der Vertriebsdirektoren waren „Orga-Direktoren“ angesiedelt, die eigene Vertriebstruppen von bis zu dreißig Vertriebsmitarbeitern führten. Die Entlohnung erfolgte von oben nach unten. Bei Abschluss eines Vertrages schüttet die jeweilige Versicherung bis zu 15 Monatsbeiträge als Abschlussprovision an die MEG AG aus. Durchschnittlich waren es ca. 14,43 Monatsbeiträge (bei Gewichtung der sechs sog. „Premium-Versicherungen“, mit denen die größten Umsätze erzielt wurden). Bei dem Vertriebsmitarbeiter, der für den Abschluss verantwortlich war, kamen hiervon bei selbständig Tätigen zwischen 6,5 und 8 Monatsbeiträgen an, bei angestellten Mitarbeitern zwischen 1,75 und 4,25 Monatsbeiträgen.
2007 führte aus rechtlicher Sicht die aufgekommene Frage der Scheinselbständigkeit der für die Gesellschaft tätigen Vertriebsmitarbeiter zu wesentlichen Veränderungen innerhalb der Vertriebsstrukturen der Gesellschaft. Zu dieser Zeit waren ca. 300 Vertriebsmitarbeiter für die MEG AG tätig. Die Frage der Scheinselbständigkeit war letztlich auch Anknüpfungspunkt für die Strafverfolgungsorgane und Sozialversicherungsträger, Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen des Unternehmens wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und der Unterschlagung von Sozialabgaben einzuleiten. Dies führte im April 2007 zu Durchsuchungen des Firmengebäudes und auch von Privatwohnungen einzelner Vorstandsmitglieder und weitergehender Ermittlungen insbesondere gegen Mehmet Göker.
Am Ende des gegen Mehmet Göker insoweit eingeleiteten Strafverfahrens wurde er bei einem angenommenen täglichen Nettoverdienst von 1.000 Euro zu einer Gesamtgeldstrafe von 720.000 Euro verurteilt. Letztlich stellte die Rentenversicherung am Ende ihrer Ermittlungen fest, dass die von der Gesellschaft als Vertriebsmitarbeiter eingesetzten Personen deren Direktionsrecht unterlagen, in den Betrieb der Insolvenzschuldnerin eingegliedert und der Gesellschaft gegenüber weisungsgebunden waren.
Zu Beginn des Jahres 2008 hatte die MEG AG die meisten der bislang für sie selbständig tätigen Mitarbeiter nach und nach in abhängige Beschäftigungsverhältnisses übergeleitet. Die Konditionen mit den Mitarbeitern waren allerdings unterschiedlich vereinbart. So konnte zum Beispiel ein Mitarbeiter bei einem Grundgehalt von 4.000,00 EUR noch zusätzliche Einnahmen durch Provisionen erzielen. Auf diese Weise mussten sogar die Auszubildenden im Vertrieb ihre Ausbildungsgehälter „ins Verdienen bringen“. Wer also keine Provisionen erarbeitete, bekam letzten Endes nicht einmal seine Ausbildungsvergütung.
Insbesondere durch vorschussweise ausbezahlte Provisionen einzelner Versicherungsgesellschaften in Millionenhöhe gelang es der MEG AG, sich als weiterhin wachsendes Unternehmen darzustellen. Die Vorauszahlungen auf noch abzuschließende Versicherungsverträge erfolgten bereits im Gründungsjahr der Gesellschaft im Jahr 2006, danach bis in das Jahr 2009 hinein jeweils zu Beginn eines Jahres.
Umsatzerlöse:2006: 11,18 Millionen Euro2007: 33,3 Millionen Euro2008: 53,7 Millionen EuroBis August 2009: 48,5 Millionen Euro Jahresüberschuss:2006: - 2.294.333,592007: 280.589,822008: 3.118.472,94Bis August 2009: -418.022,29
Sowohl die Mitarbeiter der MEG AG als auch die mit der MEG AG zusammen arbeitenden Versicherungsgesellschaften verloren immer mehr das Vertrauen in Herrn Göker, da er die Versprechungen, die er abgab, nicht einhielt. Hierneben äußerte der Aufsichtsrat immer deutlicher seinen „Unmut“ über die Alleingänge des Herrn Göker, da er trotz früherer Ermahnungen des Aufsichtsrats noch immer ohne die vorherige Zustimmung der zuständigen Organe Privatentnahmen vornahm. So wurden Privatentnahmen des Vorstandsvorsitzenden und Alleinaktionärs Göker verzeichnet in Höhe von ca. 1,3 Millionen Euro für die Begleichung privater Steuerschulden, 400.000 Euro für die Restzahlung der Türkeivillen und 100.000 Euro für Kreditkartenverbindlichkeiten aus einer Reise nach Las Vegas. Ferner wurden Erlöse aus Verkäufen von MEG - Fahrzeugen in Höhe von ca. 60.000 Euro an Göker privat bemängelt, ohne dass ein ordnungsgemäßer Kasseneingang vermerkt werden konnte.
In dem Protokoll über die Sitzung des Aufsichtsrats vom 12.08.2009 wurde festgestellt, dass die MEG AG unter der Führung des Vorstandsvorsitzenden Göker zu lange Zeit zu großen Wert auf personelles Wachstum des Vertriebs und den bloßen Umsatz gelegt habe. Im Gegenzug sei es versäumt worden, die Qualität der Mitarbeiter und des Maklergeschäftes ausreichend zu beachten. Mit der Häufung von aufgedeckten Fällen der Urkundenfälschung trat die immer mehr zurückgehende Qualität der Leistungen der Vertriebsmitarbeiter nunmehr immer deutlicher zum Vorschein und führte dazu, dass die Versicherungsgesellschaften auf Distanz zur MEG AG gingen. Letztlich führte die in der Führungsebene der MEG AG eingetretene Krise dazu, dass Göker am 11. September 2009 seine Ämter niederlegte und seinen Arbeitsplatz bei der MEG AG räumte. Die Geschäfte übernahm ab diesem Zeitpunkt das Vorstandsmitglied Michael Kopeinigg.
Um die MEG AG aus der bedrohlichen finanziellen Schieflage zu bringen, führte Kopeinigg eine Vielzahl von Gesprächen mit den Versicherungen mit dem Ziel, zerstörtes Vertrauen wieder aufzubauen. Hierneben verhandelte er mit diversen Beteiligungsgesellschaften über eine mögliche Beteiligung an der MEG AG. Auf Initiative der AXA, die eine Beteiligung an der Aragon AG hält, wurden sodann Übernahmeverhandlungen geführt, die nach relativ kurzer Prüfungsphase seitens der Aragon AG mit Anteilskaufvertrag vom 25.09.2009 zu Ende gebracht wurden. Sämtliche Aktien des Herrn Göker wurden an die Aragon AG verkauft, was umso bemerkenswerter ist, als dieser zuvor seine Aktien zur Besicherung von aufgenommenen Darlehen der Insolvenzschuldnerin verpfändet hatte. Der Kaufpreis belief sich auf 1,00 Euro. Für den Fall, dass es gelingen sollte, in einem der folgenden Geschäftsjahre mindestens 5 Millionen Euro Gewinn vor Steuern zu erzielen, wurden weitere Zusatzkaufpreise versprochen, die sich im Höchstfall auf 8 Millionen Euro belaufen hätten.
Obwohl die Aragon AG 6,5 Mio. Euro in das Unternehmen einbrachte, mussten deren Vorstände nach nicht einmal 5 Wochen erkennen, dass die Zahlungsunfähigkeit der MEG  nicht zu verhindern war. In Folge dessen wurde der Darlehensvertrag am 27.10.2009 seitens der Aragon AG gegenüber der MEG AG wegen eingetretener Zahlungsunfähigkeit fristlos gekündigt. Danach blieb keine andere Möglichkeit als der nunmehr schriftlich festgeschriebenen Zahlungsunfähigkeit Rechnung zu tragen und das Insolvenzverfahren zu beantragen.

Nach wie vor besitzt er viele Bewunderer, die ihm nacheifern wollen. Seine alten und neuen Mitstreiter lockt er über Facebook-Eintragungen wie diese am 31. August: "Also meine Lieben - Montag gehen die letzten Anrufe raus - dann wird der letzte erfahren haben, ob ich mich für ihn entschieden habe oder nicht." Vielen habe er es bereits mitgeteilt, dass es nicht für sie reiche.

Es gebe nur eine Möglichkeit, wie diese Personen doch "bei der MEG in die Grundausbildung" kommen könnten: "10.000 Euro bar im voraus am ersten Tag." Wer also meine, gut genug zu sein, den werde er für diese Summe Schule. Nur die 15 Auserwählten bekämen die Schulung kostenlos. Und wem das zu viel Geld sein könnte, dem gibt er gleich noch den Hinweis: "Da ihr soooo gut seid, habt ihr das Geld spätestens nach acht Wochen wieder verdient."


Anderen Angaben zufolge hatte er Mitte August 144 Bewerbungen für die 15 Plätze. Vier Wochen Ausbildung verspricht er, danach sollen seine Auserwählten ein Jahr lang in der Türkei für ihn arbeiten. Er wolle dabei nur die besten 15, die Verrückten, diejenigen mit einem unsagbaren Willen, diejenigen, die niemals aufgeben und immer weiter kämpfen: "Ich will Eure Leidenschaft."


Mehmet Göker

Ein Versicherungsvertreter blamiert die Branche


MEG und die Versicherer
Im März 2009 lässt Göker den Sänger Paul Potts einfliegen, um in der Stadthalle Kassel die besten MEG-Verkäufer zu küren. Unter den 1200 Gästen sitzen auch die Honoratioren der Allianz und Axa Krankenversicherung und lauschen dem "Ave Maria" des Tenors, schreibt der Spiegel.
Filmemacher Klaus Stern über das Verhalten der Versicherer: „Ich habe sehr freundlich und sehr nett angefragt bei verschiedenen Versicherungskonzernen, die mit Göker zusammengearbeitet haben, die Axa, die Alte Leipziger, ob sie mir ein Interview geben würden vor der Kamera. Und dann haben sich alle zurückgezogen und gesagt: Ach, laufende Prozesse, laufende Verhandlungsverfahren, tut uns leid, Herr Stern, eigentlich sehr gern, aber das können wir leider nicht machen.“
Anfang des Jahres 2009 hatten vier Versicherungsgesellschaften Provisionsvorschüsse gezahlt, die im Jahr 2009 und teilweise auch noch in 2010 abgearbeitet werden sollten: AXA 6 Millioen Euro, Central 8 Millionen Euro, Allianz 2 Millionen Euro und Consal 3,5 Millionen Euro, insgesamt also 19,5 Millionen. Euro, wie sich aus dem Insolvenzbericht ergibt. Etwa zur Jahresmitte valutierten diese Vorschüsse noch in Höhe von 11,28 Mio. Euro und waren im Übrigen tatsächlich durch entstandene Provisionsansprüche abgearbeitet.
Es wurden weitere Vorschüsse gezahlt unter teilweiser Verrechnung der noch nicht abgearbeiteten Vorschüsse, und zwar von der Inter 1,5 Millionen Euro und von der AXA 4 Millionen Euro. Danach bestanden also Forderungen aus gezahlten und nicht abgearbeiteten Vorschüssen wie folgt: AXA 7 Millionen Euro, Inter 1,5 Millionen Euro, Consal 1,5 Mio. Euro, Central 4 Millionen Euro, Allianz 1,7 Millionen Euro. Insgesamt errechnete der Insolvenzverwalter eine Summe von 15,7 Millionen Euro.
Die Forderungen der Versicherungsgesellschaften von insgesamt 15,7 Millionen Euro erhöhten sich jedoch noch erheblich, weil viele der bereits verrechneten Provisionsansprüche der MEG storniert werden mussten, rechnet der Insolvenzverwalter vor. Überschlägig ist davon auszugehen, dass weitere ca. 15 Millionen Euro aus Stornierungen von den Versicherungsgesellschaften geltend gemacht werden können.
AXA ist in einer Stundungsvereinbarung vom 28.09.2009 mit allen ihren zum damaligen Zeitpunkt bestehenden Forderungen zur Vermeidung einer Überschuldung der MEG hinter alle anderen Forderungen von Gläubigern im Rang zurückgetreten ist. Die Forderungen der AXA von rund 11 Millionen Euro sind also im Insolvenzverfahren nachrangig. Die Forderungen der anderen Versicherungen belaufen sich überschlägig auf 21 Millionen Euro.
eLetztlich führte die in der Führungsebene der MEG AG eingetretene Krise dazu, dass Mehmet Göker am 11.09.2009 seine Ämter niederlegte und seinen Arbeitsplatz bei der MEG AG räumte. Um die MEG aus der zu diesem Zeitpunkt bedrohlichen finanziellen Schieflage zu bringen, wurden eine Vielzahl von Gesprächen mit den Versicherungen geführt, um zerstörtes Vertrauen wieder aufzubauen. Auf Initiative der AXA, die eine Beteiligung an der Aragon AG hält, wurden Übernahmeverhandlungen geführt. Das Ergebnis: Sämtliche Aktien von Mehmet Göker wurden an die Aragon AG verkauft. Der Kaufpreis belief sich auf 1,00 Euro, heißt es im Insolvenzbericht.
Die Aragon AG hat nach Übernahme der MEG ein Darlehen in Höhe von 6,5 Millionen Euro gewährt. Dieses sei nachrangig, heißt es im Insolvenzbericht
Der Versicherungskonzern Axa klagt in Kassel gegen den ehemaligen Vorstand des insolventen Spezialvertriebs MEG. Eine drei viertel Million Euro will die Axa von Mehmet Göker zurückhaben. Im Detail geht es um Provisionsvorschüsse, die die Axa an Mehmet Göker bezahlt hatte. Zum vereinbarten Geschäftsumfang kam es dann aber nicht mehr. Die MEG AG hatte im Oktober 2009 Insolvenz erklärt, schreibt das Investment.
Mehmet Göker ist vom Landgericht Kassel zur Rückzahlung von Vorschüssen verurteilt worden. Die Allianz hatte eine sechsstellige Summe von dem ehemaligen Chef der MEG AG zurückgefordert. Die 6. Zivilkammer des Landgerichts Kassel verurteilte Göker nun zur Zahlung von 125.000 Euro an die Allianz, schreibt das Investment.

Göker knüpft mit diesen Motivationsmethoden an das an, was ihn bei MEG groß gemacht hat. Sein Prinzip im Finanzvertrieb MEG war schon: Eine Schar hungriger Verkäufer um sich sammeln, diese immer wieder anfeuern, Adressen sammeln und dann über das Telefon verkaufen. In Branchenkreisen heißt es, dass er verdeckt über andere Vertriebe oder Finanzpools bereits wieder private Krankenversicherungen in großem Stil an die Versicherer weiterreicht - oft ohne dass es die jeweils betroffenen Versicherer überhaupt merken, wer letztlich dahinter steckt.


Bei Mehmet Göker saßen früher viele bekannte Namen aus der Versicherungswirtschaft mit im Boot. Bei MEG ging es daher nicht um einen spektakulären Einzelfall. Hier zeigte eine Branche ein Gesicht, das viele bisher nicht kennen. Göker selbst hatte dabei keine Hemmungen, seine ehemaligen Partner über den Film "Versicherungsvertreter" vorzuführen. Indem er sein Leben öffentlich zeigt und alle Vorwürfe elegant abwehrt, blamierte ein einziger Vertreter eine ganze Branche.


Verwandte Themen
Mehmet Göker
Facebook
Türkei
Generali
Axa
Europa

Viele Versicherungsmanager wissen inzwischen, dass sie es übertrieben haben. Nicht umsonst diskutierte die Versicherungswirtschaft nach dem Niedergang der MEG besonders intensiv über Provisionen in der privaten Krankenversicherung. Nun werden die Provisionen pro Vertragsabschluss zwar begrenzt. Doch an den Vertriebsmethoden, wie sie in dem Film beschrieben werden, ändert sich wenig. Dies zeigt auch die unverändert starke Aktivität von Göker selbst. Verkauf ist eben ein hartes Geschäft.

An vorderster Front mischten bei Göker die drei größten Versicherungskonzerne in Europa mit: Axa, Allianz und die Generali – mit deren Tochter Central. Doch nicht nur Aktiengesellschaften, auch die als weniger aggressiv bekannten Versicherungsvereine ließen sich nicht lumpen. Alte Leipziger und auch die Kölner Gothaer tauchten bei Göker auf.

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt