Serie: „Was Personaler fragen“: Mit dieser Frage testet der SAP-Deutschland-Personalchef, ob Bewerber spontan kreativ sind
Der SAP-Personaler stellt auch Fragen, auf die man sich nicht vorbereiten kann.
Foto: HandelsblattDüsseldorf. Abo statt Lizenzgebühr. Der größte deutsche Softwarekonzern SAP stellt sein Geschäftsmodell um und will seine Kunden von der Cloud-Idee überzeugen: Die rund 400.000 Firmenkunden weltweit sollen ihre zentralen Geschäftsanwendungen wie die Gehaltsabrechnung nicht länger auf eigenen Computern installieren, um damit zu arbeiten. Stattdessen sollen Anwender die SAP-Programme künftig von überall und mit verschiedenen Geräten nutzen können. Private Computeranwender kennen das Prinzip von Fotos oder Musik, die gegen Gebühr überall - und nicht nur auf dem Notebook, sondern auch auf dem Smartphone - zur Verfügung stehen. Das setzt voraus, dass Unternehmenskunden ihre Geschäftsdaten in die Cloud auslagern.
Cawa Younosi, Personalleiter der deutschen Tochtergesellschaft des Dax-Konzerns, muss für diesen tief greifenden Wandel die richtigen Mitarbeiter finden. Um neue Kunden von diesem Modell zu überzeugen, es komfortabel und sicher vor Industriespionage zu machen oder Vertriebskooperationen wie jüngst mit Google einzufädeln - dafür braucht SAP massenhaft Verstärkung.
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Weltweit hat der Konzern mit Hauptsitz in Walldorf rund 3.500 freie Stellen auf seiner Homepage ausgeschrieben. Gesucht werden allein für Younosis Verantwortungsbereich Deutschland rund 500 neue Mitarbeiter.