Serie „Was Personaler fragen“: Ob eine Führungskraft passt, prüft die Bosch-Personalchefin mit diesen zwei Fragen
Im Bewerbungsgespräch prüft die Bosch-Personalchefin neben dem Führungsverständnis auch, wie strategisch ein neuer Manager denkt.
Foto: BoschDüsseldorf. Früher Diesel, heute Digitalisierung: Als weltweit größter Autozulieferer mit rund 80 Milliarden Euro Jahresumsatz und 400.000 Mitarbeitern durchläuft Bosch derzeit einen massiven Wandel. Nicht nur im Hauptgeschäft des Stuttgarter Technologieriesen verändert sich viel, auch in Sparten wie Elektrowerkzeuge oder Sensorik verlangt die digitale Transformation neues Know-how und erweiterte persönliche Kompetenzen von den Mitarbeitern.
Ob Auto oder Industrieanlagen: Marktführer in Sachen vernetzte Künstliche Intelligenz für das Internet der Dinge (AIoT) wollen die Schwaben werden. Gesucht werden dafür vor allem Datenspezialisten, Programmierer und IT-Engineers. Auch von Führungskräften, die neu bei Bosch anfangen, wird Softwareexpertise verlangt.
Managen soll die Transformation Filiz Albrecht: Die Diplom-Wirtschaftsjuristin ist die erste Frau in der Geschäftsführung des Weltkonzerns. Seit gut eineinhalb Jahren ist sie Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin und gilt damit als eine der mächtigsten Frauen der Branche.
Bosch: Zwei wichtige Fragen im Vorstellungsgespräch
Um die klügsten Köpfe für das Topmanagement zu gewinnen, beteiligt sich die 49-Jährige persönlich an der Auswahl neuer Geschäftsbereichsvorstände sowie neuer Leiter für die Zentralabteilungen. Etwa 80 Personalgespräche pro Jahr führt sie dazu.