Volkmar Denner im Interview: Bosch-Chef über seinen Abgang: „Ich bin mit Leib und Seele Wissenschaftler geblieben“
Der Manager bleibt noch bis Jahresende Chef des Industriekonzerns Bosch.
Foto: ReutersStuttgart. Am Donnerstag hat der Bosch-Aufsichtsrat den Generationswechsel eingeleitet: Vorstandschef Volkmar Denner räumt am Jahresende seinen Stuhl für Stefan Hartung. Der bisherige Chef der Autosparte soll den Industriekonzern mit seinen fast 400.000 Beschäftigten in eine neue Zeit führen. Sicher ist: Nicht mehr der Diesel, sondern die Digitalisierung wird die Säule des Geschäfts.
Denner will nun zurück zu seinen „Wurzeln als Wissenschaftler“, wie er im Interview mit den Handelsblatt ankündigt. „Das ist keine kurzfristige Entscheidung. Wir haben das Bosch-typisch schon lange vorbereitet“, betont er.
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35 Jahre hat er in dem Unternehmen verbracht, die letzten sieben Jahre im Chefsessel. Deshalb will der 64-Jährige nicht den Weg seiner Vorgänger gehen und die Spitze des Aufsichtsrats übernehmen. Als „Wissenschaftler mit Leib und Seele“ will er die Entwicklung des Quantencomputers vorantreiben, der Bosch und die deutsche Wirtschaft auf Augenhöhe mit den US-IT-Riesen bringen soll.
Lesen Sie hier das komplette Interview:
Herr Denner, was hat Sie jetzt bewogen, sich zum Jahresende aus der Bosch-Führung zurückzuziehen?
Das ist keine kurzfristige Entscheidung. Wir haben das Bosch-typisch schon lange vorbereitet.