Ihr Kommentar im Handelsblatt : Warum ziehen deutsche Jungunternehmen kaum Investitionen an?
Die Investitionsbereitschaft in junge Unternehmen und Start-ups ist zuletzt gesunken, analysieren die KfW und der Branchenverband BVK in ihrer jüngsten Studie zur Geschäftsstimmung unter deutschen Investoren.
Der entsprechende Indikator sank im vierten Quartal 2023 um 8,1 Zähler auf minus 27,4 Punkte. Investoren schätzen demnach die aktuelle Geschäftslage wie auch die Geschäftserwartungen schlechter ein. Im deutschen Venture-Capital-Ökosystem bestehe außerdem mit Blick auf den internationalen Vergleich Nachholbedarf, so die KfW.
Die Bundesregierung will den Kapitalzugang für junge Unternehmen nun ausbauen und die Branche mit weiteren 1,75 Milliarden Euro unterstützen, verkündete das Bundesfinanzministerium vergangenen Mittwoch in einer Pressemitteilung. Das Geld soll unter anderem als Direktinvestition in junge Start-ups aus innovativen Technologiebereichen fließen.
Uns interessiert Ihre Meinung: Ist das ein richtiger Schritt? Warum ist in Deutschland die Bereitschaft derzeit so gering, Geld in Start-ups zu stecken? Was läuft gut, was läuft weniger gut in der deutschen Gründerszene?
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