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FahrzeugsicherheitVW will Fahrerassistenzsysteme mit Kundendaten trainieren

Der deutsche Marktführer will seine Fahrassistenten besser auf ungewohnte Situationen vorbereiten. Helfen sollen dabei die Daten der Kunden aus 40 europäischen Ländern. 15.01.2026 - 11:05 Uhr Artikel anhören
VW-Assistenten: Fahrdaten sollen für bessere Ergenisse sorgen. Foto: VW

Berlin. Volkswagen will seine Fahrerassistenzsysteme mit Kundendaten aus rund 40 europäischen Ländern trainieren. Nach erfolgreichen Erfahrungen in Deutschland werde das Programm in diesem Jahr ausgeweitet, teilte der Wolfsburger Autobauer am Donnerstag mit.

Die Entwickler konzentrierten sich dabei auf besondere Situationen, in denen Fahrerassistenten zum Einsatz kommen, wie der Notbremsassistent. Im Fahrzeug selbst würden Datensequenzen von sieben Sekunden gespeichert. Diese würden dann übermittelt, wenn bestimmte Bedingungen eingetreten seien, wie eine Vollbremsung.

Jörn Wittmann, Datenschutzexperte bei Volkswagen, sagte, der Fahrer müsse der Datenübermittlung zustimmen. Auch andere Autobauer wie Mercedes-Benz trainieren ihre Systeme mit Kundendaten. Ziel ist es, so die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die EU-Kommission hat als Ziel vorgegeben, bis 2050 tödliche Verkehrsunfälle gänzlich einzudämmen.

dpa
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