Iran-Proteste: Münchner Sicherheitskonferenz lädt iranischen Außenminister aus
Hinrichtungen gestoppt: Trump dankt iranischer Führung
US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Führung dafür gedankt, dass sie Demonstranten nicht hingerichtet habe. „Ich habe großen Respekt davor, dass alle für gestern geplanten Hinrichtungen (über 800) von der iranischen Führung abgesagt wurden. Vielen Dank!“, schrieb Trump am Freitag auf seiner Plattform Truth Social.Ähnlich äußerte er sich auch gegenüber Reportern. „Der Iran hat die Hinrichtung von über 800 Menschen abgesagt“, sagte Trump, als er das Weiße Haus verließ, um das Wochenende in seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida zu verbringen. „Ich habe großen Respekt davor, dass sie die Hinrichtungen abgesagt haben.“
Berichte: Schiitische Milizen halfen bei Repression im Iran
Israelische Armee tötet 14-Jährigen bei Zusammenstößen nahe Ramallah
Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete über Zusammenstöße zwischen Dorfbewohnern und israelischen Einsatzkräften. Letztere hätten Schüsse abgefeuert und den Jungen dabei getötet. Demnach waren zuvor radikale israelische Siedler in ein Gebiet südlich des Dorfes, das in der Nähe der Stadt Ramallah liegt, gedrungen. Die Siedler sollen dabei laut Wafa auch auf Anwohner und deren Eigentum geschossen haben.
Trump unterstützt neue Technokratenregierung in Gaza
Kurdische Separatisten melden Angriffe auf Revolutionsgarde im Iran
Armee: Pälestinenser nach Steinewürfen in Westjordanland erschossen
Israelische Soldaten erschießen nach Armeeangaben einen Palästinenser im Westjordanland, der mit Steinen auf sie geworfen hatte. Nach palästinensischen Angaben handelt es sich um einen 14-Jährigen. Die Soldaten hätten noch Warnschüsse abgegeben, um die Person zu vertreiben, die mit einem Stein auf sie zugestürmt sei, teilen die Streitkräfte mit. Im vergangenen Jahr wurden im Westjordanland deutlich mehr Gewalttaten verzeichnet. So haben Angriffe israelischer Siedler auf Palästinenser stark zugenommen, während die Armee die Einschränkungen für Palästinenser verschärft hat.Wadephul: Deutschland steht für Friedensrat für Gazastreifen bereit
Bundesaußenminister Johann Wadephul unterstreicht die Bereitschaft Deutschlands, Verantwortung bei der weiteren Entwicklung im Gazastreifen zu übernehmen. Er erwarte, dass die Gespräche zur Bildung des Friedensrats bald aufgenommen würden und Deutschland dazu eine Einladung erhalte, sagt Wadephul in Berlin. Die zweite Phase zur Umsetzung des Friedensplans müsse nun eingeleitet werden.Internet im Iran weiter blockiert – Onlinebanking gestört
Münchner Sicherheitskonferenz lädt iranischen Außenminister wieder aus
Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) hat ihre Einladung an den iranischen Außenminister Abbas Araghchi für die Tagung Mitte Februar widerrufen. „Vor mehreren Wochen wurde eine Einladung an einzelne Regierungsvertreter aus dem Iran ausgesprochen“, sagte ein Sprecher der Konferenz am Freitag auf Anfrage. „Angesichts der aktuellen Vorgänge wird die Münchner Sicherheitskonferenz diese Einladungen nicht aufrechterhalten.“ Zuvor hatte die Bundesregierung deutlich gemacht, dass sie eine Teilnahme Araghchis für falsch hält.Nach Schüssen Bewaffneter – Israel greift Ziele in Gaza an
Putin bietet Netanjahu Vermittlung mit Iran an
Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu gesprochen und Vermittlung in der Krise mit dem Iran angeboten. Das teilte der Kreml in Moskau mit. Putin habe sich für politische und diplomatische Mittel ausgesprochen, um Frieden und Stabilität in der Region zu sichern, hieß es. Dies lässt sich als Kritik an einem möglichen Militärschlag der USA und Israels gegen den Iran verstehen, um die dortige Protestbewegung zu unterstützen.
„Es wurde die Bereitschaft der russischen Seite bekräftigt, weiter entsprechende Vermittlungsanstrengungen zu unternehmen, einen konstruktiven Dialog aller interessierten Staaten voranzutreiben“, teilte der Kreml mit.

Merz trifft syrischen Präsidenten am Dienstag

Putin und Netanjahu haben über Iran gesprochen

Iran beschuldigt USA der Unruhestiftung

Iran beschuldigt USA der Unruhestiftung
Der stellvertretende iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Gholamhossein Darzi, hat die USA bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats scharf kritisiert. Er warf der US-Regierung vor, „sich direkt an der Lenkung der Unruhen im Iran hin zu Gewalt“ zu beteiligen. „Unter dem hohlen Vorwand der Sorge um das iranische Volk und angeblicher Unterstützung der Menschenrechte versuchen die Vereinigten Staaten, sich als Freund des iranischen Volkes darzustellen - während sie gleichzeitig den Boden für politische Destabilisierung und militärische Intervention unter dem Deckmantel eines sogenannten „humanitären“ Narrativs bereiten“, erklärte Darzi.
Der iranische Diplomat kritisierte die USA zudem wegen eigener Menschenrechtsverletzungen im Umgang mit Demonstranten und verwies dabei auf die jüngste Tötung von Renee Good in Minnesota durch einen Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE.

Trump unterstützt neue palästinensische Technokraten-Regierung für Gazastreifen

Russland wirft den USA offene Aggression und Einmischung im Iran vor
Russland hat bei einer Sitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen in New York dem Iran seine Solidarität bekundet und den USA Einmischung vorgeworfen. Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja sagte, Moskau unterstütze die Ansicht Teherans, dass „feindselige äußere Kräfte versuchen, die aktuelle Situation auszunutzen, um eine Regierung zu stürzen, die sie ablehnen, und die Islamische Republik Iran als souveränen und unabhängigen Staat zu zerstören“.
Russland forderte die USA auf, „damit aufzuhören, sich als globaler Richter aufzuspielen, und ihren eskalierenden Handlungen ein Ende zu setzen“, sagte Nebensja. Moskau rief zudem die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen dazu auf, „eine neue großangelegte Eskalation zu verhindern“.

Medien: USA verlegen Militär nach Nahost

Irans Außenminister: UN soll „illegale US-Interventionen“ verurteilen

Medienberichte: Jemens Ministerpräsident tritt zurück – Außenminister wird Nachfolger

US-Botschafter bei UN zu Iran: „Alle Optionen auf dem Tisch“
