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Ukraine-KriegWie die ukrainische Gegenoffensive ablaufen könnte

Voraussichtlich Mitte Mai sollen Munition und schwere Waffen aus dem Ausland eingetroffen sein. Dann möchte Kiew zum Gegenstoß ausholen. Ein Blick auf die Vorbereitungen.Ivo Mijnssen 28.03.2023 - 18:02 Uhr Artikel anhören

Die Ukraine rechnet in den kommenden Wochen mit der Lieferung weiterer Panzer und zusätzlicher Munition.

Foto: Bloomberg

Wien. Die Rekrutierungsplakate für die „Offensiv-Garde“ sind derzeit überall in der Ukraine zu sehen und Teil der Vorbereitungen für die ukrainische Gegenoffensive. Acht Brigaden aus Freiwilligen sollen bald für die Befreiung der besetzten Gebiete kämpfen. Sie heißen „Sturm“, „Stahlkordon“ und „Grenze“ oder sind nach dem Felsmassiv Kara Dag auf der Krim benannt und der patriotischen Hymne „Oh, roter Schneeball“.

28.000 Interessenten haben sich dem Innenministerium zufolge bisher gemeldet, damit sei das Plansoll fast erreicht. Allerdings gibt es auch Meldungen, wonach die Rekrutierung teilweise schleppend verläuft. Allein schon die aufwendige Vermarktung der neuen Einheiten zeigt, dass die Freiwilligen nicht Schlange stehen.

Die Bildung zusätzlicher Reserven ist militärisch nötig für die anstehende Gegenoffensive. Denn die Ukraine muss mit erheblichen Verlusten rechnen, die zu den bisher geschätzt 100.000 bis 120.000 Toten und Verletzten hinzukommen. Die geplante Gegenoffensive Kiews könnte im späten Frühjahr einsetzen.

Allzu rasch dürfte die „Offensiv-Garde“ nicht zum Einsatz kommen, sie muss zunächst trainiert und bewaffnet werden. Andere Einheiten sind weiter: Die ukrainische Armee hat in Zusammenarbeit mit ihren ausländischen Partnern Tausende von Soldaten ausgebildet, vor allem in Großbritannien, Deutschland und den USA. Seit Jahresbeginn profitieren sie von einem amerikanischen Trainingsprogramm in Bayern, das stark auf den koordinierten Kampf größerer Einheiten fokussiert ist, was stets als Schwäche der Ukrainer galt.

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