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ÖkonomieBerge oder Meer: Deutschlands Spitzenverdiener haben eine klare Antwort

Sinkt die Inflation nun wieder oder kommt der große Anstieg noch? Ökonomen streiten über den Verlauf der Inflation. Die Konsequenzen für die Notenbanken sind gewaltig.Norbert Häring 30.05.2023 - 09:55 Uhr Artikel anhören

Wie weit steigen die Verbraucherpreise noch an? Ökonomen streiten um den richtigen Ansatz für Prognosen und Abwehrmaßnahmen.

Foto: dpa

Frankfurt. Die Entwicklung der Inflation stellt Ökonomen wie Notenbanken vor ein Rätsel: Klingt sie bereits wieder ab – oder droht der schlimmste Anstieg erst noch? Im April lag die Inflation in der Euro-Zone bei sieben Prozent. Im März lag die Teuerungsrate bei 6,9 Prozent, im Februar waren es 8,5 Prozent.

Um eine Prognose abgeben zu können, schauen Ökonomen auch in die Vergangenheit. Die Frage ist nur: Welche Hochinflationsphase taugt für einen Vergleich?

Von der Antwort hängen auch die Empfehlungen an die Notenbanken ab: Sollen sie weiter die Zinsen anheben? Oder steht schon bald die Rückkehr der Niedrigzinspolitik an?

Unter den Ökonomen ist die vorherrschende Meinung, dass die Lohn-Preis-Spirale der 1970er-Jahre die wichtigsten Lehren für den Umgang mit der derzeitigen Inflation bereithält. Nimmt man sie als Lehrstück, dann ist klar, was derzeit gegen die Inflation getan werden müsste: Die Europäische Zentralbank (EZB) und die Federal Reserve (Fed) in den USA müssten die Zinsen stärker anheben.

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