Inflation: US-Preise steigen im Dezember um 2,7 Prozent
Düsseldorf, Frankfurt. Die Verbraucherpreise in den USA sind im Dezember um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Das teilte das Bureau of Labor Statistics am Dienstag mit. Befragte Fachleute hatten eine Inflationsrate in dieser Höhe prognostiziert.
Die Kerninflationsrate, die die volatilen Preise für Lebensmittel und Energie ausklammert, lag bei 2,6 Prozent und damit leicht niedriger als erwartet.
Damit bewegt sich die Inflation nach wie vor über dem Zielwert von zwei Prozent, entwickelt sich allerdings stabil. Bereits im November hatte die Teuerungsrate bei 2,7 Prozent gelegen und war damit etwas niedriger ausgefallen als erwartet.
Die Preisentwicklung verschiedener Güter sendete uneinheitliche Signale: Bei den Preisen für Gebrauchtwagen und Lkw gab es einen deutlichen Rückgang um 1,1 Prozent, während die Preise für Neufahrzeuge unverändert blieben. Doch als möglicher Hinweis darauf, wo sich US-Zölle bereits auswirken, stiegen die Kosten für Bekleidung um 0,6 Prozent. Die Wohnkosten stiegen mit 0,4 Prozent deutlich stärker an als im Oktober und November.