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Tech-KonzernFacebook-Mutter Meta bereitet angeblich Massenentlassungen vor

Der Technologiekonzern Meta will laut Medienberichten in den kommenden Tagen etliche Stellen abbauen. Das Unternehmen reagiert damit auf Gewinneinbruch und Umsatzeinbußen. 07.11.2022 - 07:04 Uhr Artikel anhören

Aktuell beschäftigt der US-Konzern 87.000 Mitarbeiter.

Foto: Bloomberg

New York. Die Facebook-Mutter Meta Platforms plant einem Medienbericht zufolge Massenentlassungen noch in dieser Woche. Die Kündigungen beträfen Tausende von Mitarbeitern, berichtet das „Wall Street Journal“ (WSJ) am Sonntag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine Ankündigung sei für Mittwoch vorgesehen. Meta wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Zuletzt hatte der Konzern 87.000 Mitarbeiter.

Die Talfahrt bei Meta ging zuletzt weiter. Der Gewinn brach im dritten Quartal um etwa die Hälfte auf 4,4 Milliarden Dollar ein. Das war das schlechteste Ergebnis seit 2019 und der vierte Rückgang hintereinander. Außerdem verbuchte das Online-Netzwerk das zweite Umsatzminus in Folge. Die Erlöse schrumpften im Sommer-Quartal um vier Prozent auf 27,71 Milliarden Dollar.

Das Kerngeschäft mit Werbung in Onlinediensten wie Facebook und Instagram wirft weniger Einnahmen als bisher ab. Denn angesichts hoher Inflation und Konjunktursorgen sind die Werbekunden sparsamer.

Zugleich verschlingt die von Gründer und Chef Mark Zuckerberg vorangetriebene Entwicklung virtueller Welten unter dem Schlagwort Metaverse immer mehr Geld. Der Aktienkurs ist seit Monaten unter Druck, weil Anleger die Metaverse-Investitionen zu hoch finden. Zuckerberg hatte zuletzt bereits angekündigt, dass die Beschäftigtenzahl bei Meta vorerst nicht mehr wachsen und im kommenden Jahr auch schrumpfen könne, weil sie der Konzern auf weniger Bereiche konzentrieren werde.

Allein im vergangenen Quartal verbuchte die Sparte Reality Labs, in der am Metaverse gearbeitet wird, einen operativen Verlust von knapp 3,7 Milliarden Dollar. Seit Jahresbeginn sammelte sich ein Fehlbetrag von 9,4 Milliarden Dollar an – bei einem Umsatz von 1,4 Milliarden Dollar in dem Bereich. Und Zuckerberg kündigte an, dass die Verluste der Reality Labs im kommenden Jahr noch „erheblich wachsen“ würden.

Der Technologiekonzern will laut Medienberichten noch in dieser Woche Tausende von Mitarbeitern entlassen. Das Unternehmen reagiere damit auf Gewinneinbruch und Umsatzeinbußen.
rtr, dpa
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