Flix: Start-Up zögert beim milliardenschweren Börsengang
Frankfurt, Berlin. Jahr für Jahr ist das Mobilitäts-Start-up Flix mit seinen grünen Fernbussen und Zügen stetig gewachsen. Das 2011 gegründete Unternehmen ist längst ein sogenanntes Einhorn – eine Firma, die bei der Bewertung die Grenze von einer Milliarde Euro überschritten hat.
Der Gang an die Börse ist der nächste logische Schritt. Er verspricht den Investoren, die in den vergangenen Jahren das Wachstum von Flix mit mehr als einer Milliarde Dollar finanziert haben, eine hohe Rendite.
Die Unternehmensführung um Vorstandschef André Schwämmlein und Finanzchef Christoph Debus bereitet daher seit Monaten akribisch eine Notierung vor. Mit JP Morgan, Goldman Sachs und BNP sind die Bankberater gewählt. Bei der Kommunikation entschied man sich für Brunswick.
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Zwar hat Flix selbst nie einen konkreten Zeitplan für einen möglichen Börsengang (IPO) genannt. Doch in Finanzkreisen wird seit Längerem das zweite Quartal 2024 genannt. Dazu müsste in Kürze die sogenannte Intention To Float (ITF) kommen, die Absichtserklärung, Aktien auszugeben. Einen Monat später könnte der Börsengang in Frankfurt erfolgen. Doch ob es dazu kommen wird, ist offen.