Fußball-Profis: Diese Fußball-Ligen dominieren den Transfermarkt
Kai Havertz, Neymar, Harry Kane und Jude Bellingham wechselten 2023/24 ihren Verein.
Foto: HandelsblattDüsseldorf. 330 Euro: So viel verdient der brasilianische Fußballstar Neymar bei seinem neuen Verein Al-Hilal – pro Minute, auch wenn er schläft. Für diese Summe müssen Durchschnittsverdiener in Deutschland mehr als einen Tag arbeiten. Dass die Summen für Gehälter und Transferausgaben im Männerfußball längst jedes Verhältnis zur Realwirtschaft verloren haben, ist zwar keine Neuigkeit. Die aktuelle Transferperiode, die am Freitag um null Uhr endete, zeigt aber, dass sich die Verhältnisse in der globalen Fußballökonomie deutlich verschoben haben.
Denn nach der Fußball-WM 2022 in Katar visiert nun vor allem Saudi-Arabien eine immer größere Rolle im Weltfußball an. Reihenweise wurden seit der vergangenen Saison mit üppigen Gehältern Stars aus europäischen Ligen auf die arabische Halbinsel gelockt, vor allem aus der englischen Premier League.
Doch wie groß sind die saudischen Transferausgaben im internationalen Vergleich? Die folgenden sechs Grafiken zeigen, wie viel die Vereine der Saudi Pro League im Vergleich zur Bundesliga für neue Spieler ausgeben. Zudem werden die Transfers der Bundesliga-Vereine verglichen. In zwei Tabellen steht der FC Bayern München hier nicht an der Spitze. Die Daten stammen aus aktuellen Auswertungen der Plattform „Transfermarkt.de“.