Helmhersteller Schuberth: Von der Formel 1 bis zur Feuerwehr
Nico Rosberg: Er trug die Helme des deutschen Herstellers Schuberth.
Foto: Melzer/face to faceMagdeburg. Die Verbindung zwischen dem Champ und seinem Helmhersteller hielt beinahe zwölf Jahre. Und sie brachte Nico Rosberg von der Nachwuchsserie GP2 zum begehrtesten Titel im Rennsport, der Weltmeisterschaft in der Formel 1. Bis zum Karriereende trug der gebürtige Wiesbadener die Helme von Schuberth. So wie einst Michael Schumacher, der erfolgreichste Fahrer überhaupt.
Dass die besten Rennfahrer der Welt den Kopfschutz aus Magdeburg tragen, ist für Geschäftsführer Jan-Christian Becker natürlich ein interessanter Marketingaspekt. Viel wichtiger ist es jedoch, dass sich der auch im Verkauf niederschlägt. Rund 900.000 Helme verlassen die Produktionsanlage in Sachsen-Anhalt direkt neben der viel befahrenen Autobahn A2 Richtung Berlin und gehen in 55 Länder. Kopfschutz für Motorradfahrer steht an erster Stelle, 200.000 Helme sind es für diese Zielgruppe. Wegen der gewachsenen Terrorgefahr gewinnen aber auch die Helme für Soldaten, Polizisten und Feuerwehrleute stetig an Bedeutung. Hinzu kommt das Segment Arbeitsschutz, in dem die Anforderungen der Industrie ebenfalls kontinuierlich steigen. „Mehr als die Hälfte des Umsatzes kommt jedoch aus dem Bereich Motorrad, hier erwarten wir auch erhebliches Wachstum“, erklärt Jan-Christian Becker.