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Kentucky Fried ChickenFastfood-Kette will in Deutschland stark expandieren

KFC will sein Filialnetz in Deutschland weiter ausbauen. Unter Zugzwang setzt die Fastfood-Kette auch die Konkurrenz. 02.03.2018 - 08:32 Uhr Artikel anhören

KFC gehört zum amerikanischen Systemgastronomie-Konzern „Yum! Brands“. Dessen Sitz ist im US-Bundesstaat Kentucky. Zu ihm gehört auch die Kette Pizza Hut.

Foto: dpa

Düsseldorf. Die Fastfood-Kette Kentucky Fried Chicken (KFC) will die Zahl ihrer Restaurants in Deutschland verdreifachen. Derzeit sind es 163 Filialen, in fünf bis sieben Jahren sollen es 500 sein, wie die Firma am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Die Nachfrage nach gebratenen Hähnchen zog 2017 an - der Umsatz von KFC Deutschland kletterte den Angaben zufolge um zehn Prozent auf 243,7 Millionen Euro.

Der Zuwachs lag nicht nur an Restaurants, die schon im vergangenen Jahr neu eröffnet wurden, sondern auch an besseren Geschäften auf bestehender Fläche. Angaben zum Gewinn wurden nicht gemacht. Durch den Restaurantnetz-Ausbau soll eine Milliarde Euro Umsatz gemacht werden.

Fastfood ist ein umkämpfter Markt. Anbieter stehen nicht nur untereinander im Wettbewerb, sondern auch mit anderen Snackanbietern - vom Backshop bis zum Pizzastand. Hinzu kommt der Boom für Essenslieferungen. Dennoch setzen auch direkte KFC-Konkurrenten auf Expansion: Burger King will bis Ende 2023 von derzeit etwa 700 Restaurants auf 1.000 in Deutschland zulegen. Mit großem Abstand Marktführer ist McDonald's, die Firma hat hierzulande derzeit fast 1.500 Restaurants.

KFC gehört zum amerikanischen Systemgastronomie-Konzern „Yum! Brands“. Dessen Sitz ist im US-Bundesstaat Kentucky. Zu ihm gehört auch die Kette Pizza Hut.

Der berühmte Whopper ist groß – der Markenwert der Fast-Food-Kette im Vergleich zu seiner Konkurrenz etwas geringer. Mit einem Wert von 5,12 Milliarden Dollar belegt Burger King den zehnten Platz der wertvollsten Fast-Food-Ketten weltweit. Damit wurde das Burger-Schnellrestaurant weit von seinem Erzrivalen McDonald's überholt.

Foto: Reuters

Bei Taco Bell gibt es Fastfood auf mexikanisch. In den USA hat die Imbiss-Kette besonderen Erfolg damit. Mit ihrem Markenwert von 5,39 Milliarden US-Dollar belegt sie den neunten Platz im Ranking.

Foto: AP

Tacos, Burritos und Co. gibt es bei Chipotle zu kaufen. Das Unternehmen gibt es schon fast seit 25 Jahren, mittlerweile gibt es auch schon Filialen in Deutschland. Die TexMex-Kette belegt mit dem Markenwert von 5,7 Milliarden Dollar den achten Platz im Ranking.

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Tim Hortons ist eine kanadische Schnellrestaurant-Kette. Benannt ist der Imbiss nach ihrem Gründer und Eishockey-Spieler Tim Horton. Anfangs beschränkte sich das Sortiment der Kette auf Kaffeespezialitäten und Backwaren, es wurde aber inzwischen auf Sandwiches und herzhafte Snacks erweitert. Der Markenwert ist auf 5,89 Milliarden Dollar angestiegen.

Foto: AFP

Bei manchen liegt sie sogar auf der Kurzwahl-Taste: die Nummer des liebsten Pizza-Lieferanten. Domino's ist ein Pizza-Lieferservice, den es bereits seit den 60er Jahren gibt. Das Unternehmen auch einen Firmensitz in Hamburg. Mit einem Markenwert von 6,29 Milliarden Dollar belegt Domino's Platz 6 im Ranking der wertvollsten Fast-Food-Ketten weltweit.

Foto: AP

Käse im Rand, oder umso mehr obendrauf: Bei Pizza Hut wird nicht an Kalorien gespart. In nunmehr als 12.000 Filialen können sich Kunden ihre Pizza schmecken lassen oder ganz bequem Heim liefern lassen. Auf der Speisekarte stehen nicht die dünnen, italienischen Pizzen, sondern die dicke, amerikanische Pan-Version. Damit feiert das Unternehmen Erfolg: Der Markenwert beträgt 8,13 Milliarden Dollar.

Foto: AP

Frittierte Schenkel aus dem Pappeimer - das ist seit Jahrzehnten das Erfolgsrezept von Colonal Sanders und seiner Hähnchenbraterei. Immer wieder wird das Unternehmen wegen der Haltung der Hähnchen kritisiert. Das tut dem Markenwert keinen Abbruch, der sich auch 13,52 Milliarden US-Dollar beläuft.

Foto: Reuters

Hier werden dicke Brötchen gebacken – im wahrsten Sinne. Das Unternehmen feiert mit seinen verschiedenen Baguette-Variationen weltweiten Erfolg. Der Markenwert beträgt 21,71 Milliarden Dollar und beschert dem Unternehmen ein Platz auf dem Treppchen der weltweit stärksten Fast-Food-Ketten.

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Besonders in der kalten Jahreszeit möchte man gern mal einen heißen Kaffee trinken. Ob To-go-Variante oder klassisch in einem der Cafés, einen Starbucks findet so ziemlich jeder in seiner unmittelbaren Nähe. In Deutschland allein gibt es fast 160 Filialen des Kaffeehauses. Das spiegelt auch der Markenwert wider, der auf satte 44,23 Milliarden Dollar geschätzt wird. Nur eine Marke ist wertvoller.

Foto: AP

Gold für das das goldene M: Man muss die Imbiss und Café-Kette nicht lieben, aber kennen. Denn das Unternehmen ist an über 35.000 Standorten der Welt vertreten. Somit lässt Fast-Food-Kette alle ihre Rivalen alt aussehen. Der Markenwert beträgt unangefochtene 97,72 Milliarden US-Dollar.

Foto: dpa

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