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Autonomes FahrenGM will offenbar ehemalige Cruise-Mitarbeiter zurückgewinnen

Ein Jahr nach dem Ende des Robotaxi-Dienstes Cruise treibt General Motors die Technologie des autonomen Fahrens wieder voran. Diesmal liegt der Fokus auf Privatfahrzeugen. 12.08.2025 - 02:22 Uhr Artikel anhören
Cruise-Robotaxis: General Motors hatte den Dienst vor einem Jahr eingestellt. Foto: Reuters

San Francisco, New York. General Motors (GM) will offenbar einen erneuten Anlauf beim autonomen Fahren wagen. Wie Insider der Nachrichtenagentur Bloomberg berichten, versuche der US-Autokonzern derzeit, Mitarbeiter der ehemaligen Unternehmenseinheit „Cruise“ zurückzugewinnen.

GM hatte sie vor rund einem Jahr geschlossen, nachdem eine Fußgängerin bei einem Unfall schwer verletzt worden war. Das Management wollte die hohen Entwicklungskosten nicht länger tragen. Rund die Hälfte der rund 1000 Mitarbeiter wurde damals entlassen.

Diesmal soll sich ein neues Konzernprojekt auf autonome Fahrzeuge für den privaten Gebrauch konzentrieren und nicht auf einen Robotaxi-Dienst. Perspektivisch wolle GM ein Auto bauen, das ganz ohne Fahrer am Steuer fahren kann, hieß es weiter.

GM bestätigte den Bericht nicht direkt, teilte jedoch auf Anfrage mit, dass das Unternehmen bereits von Menschen gesteuerte Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen betreibe, um Daten für die Entwicklung von selbstfahrender Technologie zu sammeln.

„Wir beschleunigen die Entwicklung von autonomer Fahrtechnologie, die ohne aktive menschliche Überwachung funktionieren kann“, sagte Sprecherin Chaiti Sen in einer Erklärung. Die mit Lidar ausgestattete Fahrzeugflotte sammle Daten, um „Simulationsmodelle zu erstellen, die die Entwicklung leiten werden“.

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GM hatte bereits bei der Schließung von Cruise erklärt, weiterhin an einem privat nutzbaren autonomen Fahrzeug arbeiten zu wollen. Vor einigen Jahren hatte GM geplant, ein solches Auto bis zur Mitte des Jahrzehnts fertigzustellen – doch mittlerweile gibt es dafür keinen öffentlichen Zieltermin mehr. Die Entwicklung dieses Fahrzeugs lief parallel zur Arbeit am freihändigen Fahrassistenzsystem Super Cruise.

Der Wettbewerb auf dem Markt für autonome Fahrsysteme hatte sich zuletzt weiter zugespitzt. So hatte der Elektroautohersteller Tesla erstmals einen Robotaxi-Dienst in der texanischen Hauptstadt Austin gestartet. Auch Volkswagen will ab dem kommenden Jahr eigene Robotertaxis in US-Städten fahren lassen.

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Als Weltmarktführer gilt indes das Google-Schwesterunternehmen Waymo, das bereits in San Francisco und Los Angeles einen kommerziellen Taxidienst mit selbstfahrenden Autos anbietet. In Japan läuft das System derzeit im Testbetrieb.

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