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Geschäftszahlen im NewsblogLindt wächst dank kräftiger Preiserhöhungen zweistellig

Live-BlogSika kappt Margenziel nach schwachem Schlussquartal +++ Fallende Zuckerpreise belasten Südzucker +++ Qiagen bekräftigt Milliarden-Umsatzziel +++ Der Newsblog. 13.01.2026 - 07:56 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Lindt: Der Trend zur Dubai-Schokolade hat auch dem Schweizer Schokoladenhersteller geholfen. Foto: IMAGO/Matthias Rietschel
13.01.2026 – 06:56 Uhr Lukas Bay

Fallende Zuckerpreise belasten Südzucker

Fallende Zuckerpreise haben bei Südzucker in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 für einen Umsatz- und Gewinneinbruch gesorgt. Das operative Ergebnis sank auf 95 Millionen Euro nach 236 Millionen im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Der Umsatz ging um über eine Milliarde auf 6,36 Milliarden Euro zurück. An seinen Gesamtjahreszielen hielt der Vorstand aber fest. Hoffnung mache die Rübenernte. Die Verarbeitung laufe meist reibungslos und die Zuckererträge lägen in den meisten Anbauregionen über dem Durchschnitt, hieß es.

Hauptgrund für die Einbußen der ersten neun Monate war die Zucker-Sparte, die wegen deutlich gesunkener Preise und geringerer Absatzmengen einen operativen Verlust von 136 Millionen Euro verbuchte. Auch die Segmente Spezialitäten, die Bioethanol-Tochter CropEnergies und Stärke verzeichneten Ergebniseinbußen. Einzig die Frucht-Sparte konnte ihr Ergebnis dank höherer Preise steigern. Für das bis Ende Februar 2026 laufende Gesamtjahr rechnet Südzucker weiterhin mit einem operativen Ergebnis zwischen 100 und 200 Millionen Euro. Der Umsatz soll zwischen 8,3 und 8,7 Milliarden Euro liegen.
13.01.2026 – 06:37 Uhr Lukas Bay

Sika kappt Margenziel nach schwachem Schlussquartal 

Der Bauchemiekonzern Sika hat nach einem schwachen Schlussquartal seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2025 gesenkt. Die operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) werde nun bei leicht über 19 Prozent erwartet, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Dabei sind Einmalkosten von rund 90 Millionen Franken aus dem „Fast Forward“-Programm nicht berücksichtigt. Der Umsatz kletterte 2025 in Lokalwährung nach ersten Berechnungen um 0,6 Prozent auf 11,2 Milliarden Franken, während er organisch um 0,4 Prozent schrumpfte. Trotz der herausfordernden Bedingungen habe Sika in allen Regionen Marktanteile gewonnen, hieß es weiter.
13.01.2026 – 06:36 Uhr Lukas Bay

Lindt wächst dank kräftiger Preiserhöhungen zweistellig

Kräftige Preiserhöhungen wegen hoher Kakaokosten haben dem Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli ein deutliches Umsatzplus beschert. Die Erlöse kletterten 2025 um 12,4 Prozent auf 5,92 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Preisanhebungen von 19 Prozent hätten geringere Verkaufsmengen mehr als ausgeglichen, hieß es. Der Trend zu Premiumprodukten habe sich verstärkt. Trotz der unsicheren Wirtschaftslage hätten die Verbraucher sich etwas gegönnt. 

Zum Wachstum trug zudem die weltweite Einführung der „Lindt Dubai Style Schokolade“ bei. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 stellte der Vorstand eine Steigerung der operativen Umsatzrendite (Ebit-Marge) im unteren Bereich von 20 bis 40 Basispunkten in Aussicht nach einer Marge von 16,2 Prozent im Jahr zuvor.
12.01.2026 – 08:22 Uhr Lukas Bay

Qiagen bekräftigt Milliarden-Umsatzziel für Wachstumsbereiche

Der Diagnostikkonzern Qiagen will mit seinen fünf zentralen Wachstumsträgern bis 2028 unverändert einen Umsatz von mindestens zwei Milliarden Dollar erzielen. Dazu sollen auch neue Produkte und die jüngste Übernahme der US-Biotechfirma Parse Biosciences beitragen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Zum Vergleich: Der Gesamtumsatz des Konzerns lag 2024 bei knapp 1,98 Milliarden Dollar und sollte im vergangenen Jahr zu konstanten Wechselkursen um vier bis fünf Prozent zulegen.

Zu den fünf Wachstumstreibern zählt das Unternehmen den Tuberkulose-Test Quantiferon, das Diagnosesystem Qiastat-Dx, die digitalen PCR-Systeme der Qiacuity-Reihe, die Bioinformatik-Produkte Qiagen Digital Insights sowie die Probentechnologien.
09.01.2026 – 06:59 Uhr Lukas Bay

Schwache E-Autonachfrage belastet Batteriehersteller LG Energy Solution

Der südkoreanische Batteriehersteller LG Energy Solution (LGES) rechnet wegen einer schwächeren Nachfrage von Elektroauto-Herstellern im vierten Quartal mit einem operativen Verlust. Das Minus werde voraussichtlich 122 Milliarden Won (71,8 Millionen Euro) betragen, teilte der Konzern aus Seoul am Freitag mit. Damit würde der Verlust höher ausfallen, als von Analysten mit 77 Milliarden Won erwartet. Laut LGES sind in der Prognose Steuergutschriften aus dem Inflation Reduction Act (IRA), der klimafreundliche Technologien fördert, für die Batterieproduktion in den USA enthalten. Ohne diese Gutschriften wäre ein operativer Verlust von 455 Milliarden Won aufgelaufen. Die endgültigen Ergebnisse sollen am 29. Januar bekannt gegeben werden.

LGES, der Autobauer wie Tesla und General Motors beliefert, kämpft mit einer schwächeren Nachfrage nach E-Autos und politischen Änderungen der US-Regierung unter Präsident Donald Trump im Bereich grüner Energie. Erst im vergangenen Monat hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass ein Batterievertrag im Wert von 9,6 Billionen Won mit Ford gekündigt worden sei, nachdem der US-Autobauer seine Prognose für den Elektroauto-Markt gesenkt hatte.
08.01.2026 – 08:24 Uhr Lukas Bay

Uniqlo-Mutter Fast Retailing hebt nach Gewinnsprung Prognose an

Ein starkes Geschäft auf dem Heimatmarkt und die Expansion in Europa und Nordamerika haben dem japanischen Mutterkonzern der Modemarke Uniqlo, Fast Retailing, im ersten Quartal einen Gewinnsprung beschert. Das Unternehmen hob daher am Donnerstag seine Jahresprognose an, wie der Konzern mitteilte. Das Management erwarte nun für das Geschäftsjahr 2025/26 einen Gewinn von 650 Milliarden Yen (3,6 Milliarden Euro) statt 610 Milliarden. In den drei Monaten bis Ende November kletterte der operative Gewinn um 34 Prozent auf 205,6 Milliarden Yen. Analysten hatten lediglich mit 177 Milliarden Yen gerechnet. Im Heimatmarkt Japan sorgte die hohe Nachfrage nach Sweatshirts und wärmender Unterwäsche für Rückenwind, während im Ausland die Erholung des Geschäfts auf dem chinesischen Festland zum Wachstum beitrug. 
08.01.2026 – 08:16 Uhr Lukas Bay

Primark-Mutter senkt nach schwacher Nachfrage die Prognose

Die Primark-Mutter AB Foods hat wegen einer schwachen Nachfrage bei seiner Modekette in Kontinentaleuropa und eines verhaltenen Lebensmittelgeschäfts in den USA ihr Ergebnisziel gekappt. Der bereinigte operative Gewinn und der Gewinn je Aktie dürften 2026 nun unter dem Vorjahreswert liegen, teilte AB Foods am Donnerstag mit. Bislang war der Konzern von einem Gewinnanstieg für 2026 ausgegangen. „Wir gehen davon aus, dass die schwierigen Handelsbedingungen kurzfristig anhalten werden“, sagte Firmenchef George Weston. Das Umsatzwachstum von Primark habe in den 16 Wochen bis zum 3. Januar unter den Erwartungen gelegen. Für das erste Halbjahr 2026 werde nun ein Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet.
08.01.2026 – 00:51 Uhr Angelika Ahrens

Samsung erwartet historischen Rekordgewinn

Samsung Electronics prognostiziert in seinem aktuellen Geschäftsbericht einen historischen Rekordgewinn. So geht der südkoreanische Elektronikriese von einem Betriebsgewinn für das vierte Jahresquartal von rund 20 Billionen Won (umgerechnet rund 11,8 Milliarden Euro) aus. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stellt dies eine Verdreifachung des Gewinns dar – und den höchsten Wert, den Samsung in seiner Unternehmensgeschichte je für ein Geschäftsquartal erzielen konnte.

Der hohe Betriebsgewinn fußt vor allem auf dem derzeit anhaltenden Boom für künstliche Intelligenz, welcher die Nachfrage nach leistungsstarken Computerchips rasant in die Höhe getrieben hat. Infolgedessen kommt es immer wieder zu Chip-Engpässen und dadurch resultierenden höheren Preisen. Samsung Electronics ist einer der führenden Produzenten für Computerchips weltweit. 

06.01.2026 – 07:52 Uhr Lukas Bay

Next hebt nach starkem Weihnachtsgeschäft erneut Gewinnziel an

Der britische Modehändler Next hat nach einem überraschend starken Weihnachtsgeschäft zum fünften Mal binnen eines Jahres seine Gewinnprognose angehoben. Der um Sondereffekte bereinigte Umsatz sei in den neun Wochen bis zum 27. Dezember um 10,6 Prozent gestiegen, teilte Next am Dienstag mit. Für das im Januar 2026 endende Geschäftsjahr erwarte der Konzern nun einen Vorsteuergewinn von 1,15 Milliarden Pfund statt 1,135 Milliarden.

Analysten hatten sich im Vorfeld angesichts des gedämpften Konsumklimas in Großbritannien und des ungewöhnlich milden Wetters vorsichtig zu den Aussichten der Bekleidungshändler geäußert. Next berichtete jedoch von einem Umsatzplus von 5,9 Prozent in Großbritannien und einem Anstieg im internationalen Geschäft um 38,3 Prozent. Für das neue Geschäftsjahr 2026/27 stellte Next einen weiteren Gewinnanstieg auf 1,202 Milliarden Pfund in Aussicht. Die Aktie des Unternehmens hat im vergangenen Jahr um 43 Prozent zugelegt.
05.01.2026 – 10:33 Uhr Julius Stockheim

Foxconn dank KI-Boom mit Rekordumsatz

Die ungebrochene Nachfrage nach Hochleistungsservern für Künstliche Intelligenz (KI) beschert Foxconn einen erneuten Schub. Der weltgrößte Elektronik-Auftragsfertiger gab am Montag einen Anstieg des Quartalsumsatzes um 22 Prozent auf ein Rekordhoch von umgerechnet 70,8 Milliarden Euro bekannt. Wachstumstreiber war erneut die Cloud- und Netzwerksparte des taiwanischen Konzerns, der offiziell Hon Hai Precision Industry heißt. Sie hatte vor einigen Monaten die Smartphone-Fertigung als wichtigsten Geschäftszweig abgelöst. Foxconn ist ein wichtiger Produzent von KI-Servern. Das Unternehmen erwartet in diesem Bereich ein „signifikantes“ Wachstum. So schloss es im November eine Partnerschaft mit dem ChatGPT-Anbieter OpenAI. Die beiden Firmen wollen gemeinsam KI-Hardware entwickeln.
19.12.2025 – 07:11 Uhr Lukas Bay

Hornbach hält nach leichtem Umsatzplus an Jahreszielen fest

Die Baumarktkette Hornbach Gruppe hat in den ersten neun Monaten ihres Geschäftsjahres angesichts einer verhaltenen Nachfrage nach Heimwerkermaterialien ihren Umsatz leicht gesteigert. „Das Konsumumfeld bleibt herausfordernd und eine spürbare Trendwende ist bisher nicht eingetreten“, sagte Erich Harsch, Vorstandschef der Hornbach Baumarkt AG, am Freitag. „Das zeigt sich insbesondere in der verhaltenen Umsatzentwicklung in Deutschland.“ 

Der Konzernumsatz kletterte den Angaben zufolge um 3,8 Prozent auf 5,137 Milliarden Euro. Davon seien rund 94 Prozent auf den Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG entfallen, der um 4,0 Prozent zulegte und seine Marktanteile im europäischen Geschäftsgebiet weiter ausbauen konnte. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Konzern habe mit 299,5 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres verharrt. Der Jahresüberschuss sei um 9,3 Millionen Euro auf 189,1 Millionen Euro gesunken.
19.12.2025 – 05:34 Uhr Lukas Bay

Nike-Umsatz besser als erwartet – aber Margen belasten Aktie

Nike hat im zweiten Geschäftsquartal dank einer robusten Nachfrage nach Laufschuhen die Umsatzerwartungen übertroffen. Der Umsatz belief sich auf 12,4 Milliarden Dollar, wie der weltgrößte Sportartikelhersteller am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten nach LSEG-Daten im Schnitt mit 12,2 Milliarden Dollar gerechnet. Dennoch geriet die Aktie nachbörslich unter Druck und gab rund zwei Prozent nach. Anleger zeigten sich besorgt über die sinkende Profitabilität des Adidas-Rivalen.

Konzernchef Elliott Hill versucht, mit einer umfassenden Neuausrichtung das Ruder herumzureißen. Dabei setzt er auf eine Rückbesinnung auf Kernsportarten wie Laufen und Basketball und eine Auffrischung der Produktlinien. Nike kämpft mit starker Konkurrenz durch jüngere Marken wie Hoka und On. Zudem weitete der Konzern den Verkauf über den Großhandel wieder aus, um Marktanteile zurückzugewinnen, was jedoch die Margen belastet. Die Bruttomarge des Unternehmens sank im Berichtsquartal um 300 Basispunkte, nach einem Rückgang von 320 Basispunkten im Vorquartal.
18.12.2025 – 22:39 Uhr Sabrina Frangos

Sparmaßnahmen beflügeln FedEx – Prognose für Gesamtjahr angehoben

FedEx hat dank Sparmaßnahmen und Preisanhebungen im zweiten Quartal mehr verdient als erwartet und die Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben. Der bereinigte Gewinn sei im Ende November abgeschlossenen Quartal auf 1,14 Milliarden Dollar gestiegen, teilte der US-Logistikkonzern am Donnerstag mit. Im Vorjahreszeitraum waren es 990 Millionen Dollar. Für das Gesamtjahr stellt der Deutsche-Post-Rivale nun einen Gewinn zwischen 17,80 und 19,00 Dollar je Aktie in Aussicht und hob damit das untere Ende der Spanne an. Die Aktie legte nachbörslich um 2,4 Prozent zu.

FedEx verfolgt seit 2023 einen mehrjährigen Umbau, um Kosten in Milliardenhöhe einzusparen. Dazu werden Flugzeuge stillgelegt, Standorte geschlossen und die zuvor getrennten Sparten Ground und Express zusammengelegt. „Wir haben unsere Wachstumsstrategie erfolgreich umgesetzt und den Umbau unseres Netzwerks vorangetrieben, während wir uns in einem sehr schwierigen externen Umfeld bewegten“, sagte Vorstandschef Raj Subramaniam. Die Sparmaßnahmen glichen ein rückläufiges Sendungsvolumen aus. Dies ist auf die seit neun Monaten schrumpfende US-Industrieproduktion zurückzuführen, da FedEx stark von Lieferungen zwischen Unternehmen abhängig ist. Während sich das Ergebnis im Express-Geschäft verbesserte, ging es in der Frachtsparte FedEx Freight zurück. Das Unternehmen begründete dies mit geringeren Sendungsmengen und höheren Löhnen.

18.12.2025 – 11:16 Uhr Lukas Bay

Zeiss wächst dank Chipsparte SMT

Dank des starken Wachstums seiner Chip-Sparte hat der Technologiekonzern Zeiss das Geschäftsjahr 2024/25 mit neun Prozent mehr Umsatz abgeschlossen. Die Erlöse wuchsen um neun Prozent auf 11,89 Milliarden Euro, wie das Stiftungsunternehmen aus dem schwäbischen Oberkochen am Donnerstag mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erreichte 1,55 (Vorjahr 1,44) Milliarden Euro. Das Ergebnis spiegle die zunehmenden geoökonomischen und politischen Herausforderungen wider. Dies zeige sich in einem gemischten Bild in den vier Sparten. Der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr sei angespannt. „Zeiss befindet sich nach wie vor in einem dynamischen und herausfordernden Geschäftsumfeld“, sagte Vorstandschef Andreas Pecher.


Getragen wurde das Wachstum vor allem von der größten Sparte Semiconductor Manufacturing Technology (SMT), die Ausrüstung für die Fertigung von Mikrochips herstellt. SMT steigerte den Umsatz um 23 Prozent auf 5,05 Milliarden Euro. Zum Gewinnbeitrag der Sparte wollte eine Firmensprecherin nichts sagen.
17.12.2025 – 22:03 Uhr Sarah Sendner

Micron hebt dank KI-Boom Prognose kräftig an

Micron hat dank des Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI) eine überraschend hohe Umsatz- und Gewinnprognose für das laufende Quartal abgegeben. Der US-Speicherchip-Hersteller aus Boise im Bundesstaat Idaho verwies auf die hohe Nachfrage nach seinen HBM-Chips (High-Bandwidth Memory), die in KI-Hardware zum Einsatz kommen. Micron rechnet mit Erlösen von 18,7 Milliarden Dollar plus/minus 400 Millionen Dollar, wie er am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Analysten hatten LSEG-Daten zufolge im Schnitt mit 14,2 Milliarden Dollar gerechnet. Zudem rechnet Micron mit einem bereinigten Gewinn von 8,42 Dollar je Aktie, plus/minus 20 Cent. Analysten hatten LSEG-Daten zufolge mit 4,78 Dollar je Aktie gerechnet.

Die Micron-Aktie legte im nachbörslichen Handel um 14 Prozent zu.

17.12.2025 – 12:52 Uhr Tom Thiele
Thyssenkrupp-Nucera kämpft mit Auftragsschwund
Die Thyssenkrupp-Wasserstoff-Tochter Nucera bekommt den schwindenden Hype um klimaschonenden Wasserstoff immer mehr zu spüren. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2024/25 Ende September seien die Aufträge in dem Segment Grüner Wasserstoff um 77 Prozent auf drei Millionen Euro eingebrochen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Zusätzliche Aufträge in diesem Bereich würden voraussichtlich erst in den Folgejahren signifikante Auswirkungen auf den Umsatz haben. Das traditionelle Chlor-Alkali-Geschäft verzeichnete im Schlussquartal hingegen mit neuen Aufträgen im Volumen von 107 Millionen Euro lediglich einen Rückgang um sechs Prozent.

Vorstandschef Werner Ponikwar erwartet jedoch bald bessere Zeiten. Das laufende Geschäftsjahr sei ein Übergangsjahr, sagte der Manager am Mittwoch auf einer Telefonkonferenz mit Journalisten. „Wir sind davon überzeugt, dass wir dieses Jahr wieder neue Aufträge gewinnen können.“

17.12.2025 – 07:03 Uhr Anton Dieckhoff

Ionos profitabler trotz mauer Geschäfte – 2026 Zuwächse geplant

Der Internet-Dienstleister Ionos erwartet trotz mauer Geschäfte infolge von Projektverzögerungen eine bessere Rendite als geplant. Der Vorstand kappte daher zwar sein Umsatzziel für 2025, hob aber das Ziel für seine operative Marge an, wie Ionos am Mittwoch mitteilte. Für den währungsbereinigten Umsatz werde nun ein Plus von rund sechs Prozent erwartet statt rund acht Prozent. Die bereinigte Ebitda-Marge soll bei etwa 36,5 Prozent liegen statt bei 35 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) soll unverändert um rund 17 Prozent auf etwa 480 Millionen Euro steigen. Für 2026 kündigte der Vorstand wieder Zuwächse an. Der Umsatz soll dann um rund sieben Prozent steigen und das bereinigte Ebitda um etwa zehn Prozent auf rund 530 Millionen Euro. Dabei setzt das Unternehmen unter anderem auf KI-gestützte Dienste.
16.12.2025 – 12:26 Uhr Tom Thiele

Pfizer enttäuscht mit Ausblick für 2026 - Weniger Covid-Umsatz

Eine schwächere Nachfrage nach seinen Corona-Arzneien bremst Pfizer. Der US-Pharmakonzern hat mit seinem Gewinnausblick für das kommende Jahr die Erwartungen der Analysten enttäuscht und seine Aktie damit auf Talfahrt geschickt. 

Für 2026 rechnet Pfizer mit einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 2,80 und drei Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Analysten hatten laut LSEG-Daten im Schnitt 3,05 Dollar erwartet. Der Umsatz soll sich auf 59,5 bis 62,5 Milliarden Dollar belaufen. Hier lagen die Schätzungen bei 61,59 Milliarden. 

Die Einnahmen aus Covid-19-Produkten sollen dabei um etwa 1,5 Milliarden Dollar niedriger ausfallen als für 2025 erwartet.
11.12.2025 – 06:45 Uhr Lukas Bay

Carl Zeiss Meditec steigert Umsatz und Gewinn – Dividende sinkt

Carl Zeiss Meditec hat im abgelaufenen Bilanzjahr 2024/25 dank einer Übernahme und einer Erholung im Gerätegeschäft zugelegt. Der Umsatz des Medizintechnikkonzerns kletterte um 7,8 Prozent auf rund 2,23 Milliarden Euro und das operative Ergebnis (Ebita) um 3,5 Prozent auf 257,7 Millionen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Dividende soll um fünf Cent auf 0,55 Euro gekürzt werden. Für das laufende Geschäftsjahr stellte der Vorstand ein Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Die Ebita-Marge soll auf rund 12,5 Prozent von zuletzt 11,6 Prozent steigen. Der Vorstand warnte allerdings vor möglichen Belastungen im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich infolge von Restrukturierungen.
10.12.2025 – 22:05 Uhr Sabrina Frangos

Adobe mit Rekordumsatz und optimistischem Ausblick

Eine anziehende Nachfrage hat Adobe zu einem Rekord-Quartalsumsatz verholfen. Getrieben werde das Wachstum von den KI-Funktionen in den Programmen, sagte Shantanu Narayen, der Chef des Software-Anbieters, am Mittwoch. Für das angelaufene Geschäftsjahr 2025/2026 peile er bei den wiederkehrenden jährlichen Umsätzen ein Plus von gut zehn Prozent an. Die Konzernerlöse würden voraussichtlich 25,9 bis 26,1 Milliarden Dollar erreichen. Beim Gewinn rechne er mit einem Wert zwischen 23,30 und 23,50 Dollar je Aktie.

Im abgelaufenen vierten Quartal 2024/2025 stiegen die Erlöse den Angaben zufolge um zehn Prozent auf 6,19 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn lag mit 5,50 Dollar je Aktie ebenfalls über den Markterwartungen.


10.12.2025 – 21:28 Uhr Angelika Ahrens

Oracle mit enttäuschenden Zahlen – Cloud-Sparte schwächelt

Ein überraschend schwaches Wachstum der wichtigen Cloud-Sparte hat Oracle ein Quartalsergebnis unter den Markterwartungen eingebrockt. Der Konzernumsatz verdoppelte sich auf 16,01 Milliarden Dollar, teilte der SAP-Rivale am Mittwoch mit. Analysten hatten jedoch mit 16,21 Milliarden Dollar gerechnet. Der Anstieg der Cloud-Erlöse verlangsamte sich auf 50 Prozent von 55 Prozent im vorangegangenen Quartal. Börsianer hatten hier auf ein Plus von gut 71 Prozent gehofft. Oracle-Aktien fielen daraufhin im nachbörslichen Geschäft der Wall Street um 5,5 Prozent.
08.12.2025 – 07:10 Uhr Lukas Bay

Zulieferer Stabilus streicht Dividende zusammen

Der Koblenzer Industrie- und Autozulieferer Stabilus kürzt die Dividende und zeigt sich für das neue Geschäftsjahr vorsichtig. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2024/25 werde eine Dividende von 0,35 Euro je Aktie vorgeschlagen nach 1,15 Euro im Jahr davor, teilte das SDax-Unternehmen am Montag mit. Die vorläufigen Geschäftszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr bestätigte das Management. In einem wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld habe Stabilus einen Umsatz auf Vorjahresniveau von 1,296 Milliarden Euro sowie einen bereinigten operativen Gewinn (Ebit) von 142,6 (Vorjahr: 157,1) Millionen Euro erzielt. Der Nettogewinn brach auf 24,2 (Vorjahr: 72,0) Millionen Euro ein. Stabilus hatte im September ein Sparprogramm aufgelegt und den Abbau von 450 seiner 8000 Stellen angekündigt.

Für das neue Geschäftsjahr 2025/26 visiert das Unternehmen einen Umsatz von 1,1 bis 1,3 Milliarden Euro sowie eine bereinigte Ebit-Marge von zehn bis zwölf Prozent an. Der bereinigte Free Cashflow solle zwischen 80 und 110 Millionen Euro liegen. „Die Rahmenbedingungen auf unseren globalen Märkten bleiben anspruchsvoll und verlangen von allen Unternehmen hohe Resilienz, Anpassungsfähigkeit und Klarheit im Handeln“, sagte Stabilus-Chef Michael Büchsner. 
08.12.2025 – 06:06 Uhr Lukas Bay

Rüstungskonzern TKMS legt zu - Schwankungen durch Projektgeschäft

Die Thyssenkrupp-Rüstungstochter TKMS hat im vergangenen Geschäftsjahr ihre Ergebnisse deutlich verbessert und ihre Mittelfristziele bestätigt. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei um 53 Prozent auf 131 Millionen Euro gestiegen, hieß es in dem am Montag veröffentlichten Bericht für das Geschäftsjahr 2024/25 (per Ende September). Der Umsatz habe sich um 9,3 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro verbessert. Im neuen Geschäftsjahr könnten die Erlöse allerdings um ein Prozent niedriger und bis zu zwei Prozent höher ausfallen. Das bereinigte Ebit wird in einer Bandbreite von 100 bis 150 Millionen Euro erwartet. Analysten hatten laut einer vom Konzern zitierten Erhebung bislang im Schnitt mit 143 Millionen Euro gerechnet.
05.12.2025 – 14:19 Uhr Patricia Hoffhaus

Jungheinrich hebt Prognose an – Verkauf von Russland-Tochter verzögert sich

Der Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich hat wegen einer Verzögerung beim Verkauf seines Russland-Geschäfts seine Ergebnisprognose für das laufende Jahr angehoben. Es werde nun ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 220 und 260 (bisher 160 bis 230) Millionen Euro erwartet, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Beim Umsatz und Auftragseingang rechnet Jungheinrich nun mit jeweils 5,4 bis 5,6 Milliarden Euro. Zuvor hatte die Spanne bei 5,3 bis 5,9 Milliarden Euro gelegen.

Hintergrund ist der geplante Verkauf der russischen Tochtergesellschaft, der sich ins kommende Jahr verschiebt. Dadurch falle ein negativer Veräußerungseffekt von rund 30 Millionen Euro erst 2026 an. Grund für die Verzögerung sei das politische und rechtliche Umfeld in Russland. Die für den Abschluss der Transaktion erforderliche Zustimmung einer russischen Regierungskommission sei noch nicht erteilt worden. Ursprünglich war der Vollzug für das vierte Quartal 2025 erwartet worden.
05.12.2025 – 06:18 Uhr Anton Dieckhoff

Rückversicherer Swiss Re peilt 2026 Gewinn von 4,5 Milliarden Dollar an

Der Rückversicherer Swiss Re legt die Messlatte für das kommende Jahr leicht höher. 2026 peilt der Schweizer Konzern einen Nettogewinn von 4,5 Milliarden Dollar an, wie die weltweite Nummer zwei der Branche am Freitag vor einer Investorenveranstaltung mitteilte. Für das laufende Jahr hatte sich Swiss Re einen Gewinn von mehr als 4,4 Milliarden Dollar vorgenommen. Der Konzern wolle die ordentliche Dividende je Aktie in den nächsten zwei Jahren weiterhin jährlich um sieben Prozent oder mehr steigern. Swiss Re halte zudem an dem Ziel einer Eigenkapitalrendite von mehr als 14 Prozent fest. Der Rückversicherer beabsichtige, die ordentliche Dividende um ein nachhaltiges jährliches Aktienrückkaufprogramm zu ergänzen, beginnend im Jahr 2026 mit 500 Millionen Dollar.

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