Schokolade: Teure Adventskalender – doch die Kakaopreise sinken wieder
Frankfurt. Adventskalender, Lebkuchen, Dominosteine – die Weihnachtszeit ist für viele Schokoladenfans ein kulinarischer Höhepunkt. Doch die Freude wird in diesem Jahr von hohen Schokoladenpreisen gedämpft. Im Schnitt zahlten deutsche Verbraucher im Oktober fast 22 Prozent mehr als noch im Vorjahr, wie Daten des Statistischen Bundesamts zeigen.
Das liegt an den stark gestiegenen Kakaopreisen. 2024 kletterte der Kakaopreis auf immer neue Rekordhochs. Am Ende des Jahres war der Preis um insgesamt 178 Prozent gestiegen. Extremwetterbedingungen hatten für schlechte Ernten in den Hauptanbauländern Elfenbeinküste und Ghana gesorgt. Die Lagerbestände an den Rohstoffbörsen in New York und London brachen Negativrekorde.
Die hohen Kakaopreise belasteten die Margen der Produzenten, die die höheren Kosten in Form von kleineren Portionen, neuen Rezepturen und Preissteigerungen an die Konsumenten weitergaben.
Hohe Preise führen oft zu Marktkorrekturen. Die Kunden kaufen weniger, und Anbieter versuchen, mit günstigeren Preisen wieder mehr Nachfrage zu schaffen.