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MedizintechnikSiemens platziert Healthineers-Aktien für rund 1,45 Milliarden

Der Dax-Konzern hat etwa zwei Prozent des Grundkapitals an der Medizintechnik-Tochter an den Markt gebracht. Und verkauft letztlich mehr Anteile als geplant – wegen hoher Nachfrage. 19.02.2025 - 22:47 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Siemens Healthineers’ Hauptsitz in Erlangen: Siemens-Finanzvorstand Ralf Thomas hatte angekündigt, rund fünf Prozent der Anteile zu verkaufen. Foto: dpa

München. Siemens hat ein erstes milliardenschweres Paket von Aktien der Medizintechnik-Tochter Siemens Healthineers an Investoren verkauft. 26,5 Millionen Healthineers-Aktien seien für insgesamt rund 1,45 Milliarden Euro platziert worden, teilte der Münchner Technologiekonzern am Mittwochabend mit.

Die Aktien wurden nach Angaben einer beteiligten Investmentbank zu 54,65 Euro zugeteilt. Der Preis liegt 2,9 Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs vom Mittwoch von 56,28 Euro. Im Parketthandel gaben Healthineers-Aktien auf 55,50 Euro nach. Der Anteil der Siemens AG an Healthineers sinkt damit auf 73 von 75,4 Prozent.

Der Münchner Technologiekonzern wollte eigentlich nur 22 Millionen Healthineers-Aktien platzieren. Das Volumen sei aber wegen der großen Nachfrage um ein Fünftel aufgestockt worden, hieß es bei der Bank.

Siemens will mit dem Erlös einen Teil der zehn Milliarden Euro schweren Übernahme der US-Softwarefirma Altair finanzieren. Finanzvorstand Ralf Thomas hatte angekündigt, insgesamt rund fünf Prozent der Anteile an Siemens Healthineers zu verkaufen – „vielleicht auch ein bisschen mehr“. An dem Plan habe sich nichts geändert, sagte ein Sprecher. „Wir haben nie gesagt, dass wir die gesamte angekündigte Menge an Siemens-Healthineers-Aktien auf einmal platzieren.“ Auch bei weiteren Schritten werde man „mit Umsicht und marktschonend“ vorgehen.

Gegenüber den Banken hat sich der Konzern verpflichtet, innerhalb von 90 Tagen ohne ihre Zustimmung keine weiteren Healthineers-Aktien auf den Markt zu werfen. Mit der Platzierung des Aktienpakets beauftragt hatte Siemens die Investmentbanken Morgan Stanley, Barclays und BNP Paribas. Thomas liebäugelt sogar mit einem weitergehenden Rückzug bei Siemens Healthineers, wie er zum Jahresende 2024 überraschend in einem Interview angekündigt hatte.

Darüber entschieden werden soll bis zu einem Kapitalmarkttag im Dezember. Für Altair will Siemens auch weitere sechs Prozent der Anteile an Siemens Energy abgeben. Das würde die Beteiligung auf rund elf Prozent reduzieren. Der Anteilsabbau ist bereits im Gange.

rtr
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