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SparpläneFirmen streichen Tausende Jobs – einen Bereich verschonen sie

Viele Konzerne bauen ihre Verwaltungen um. Der Abbau könnte sich im Frühjahr noch verschärfen, erfuhr das Handelsblatt. Die Konjunkturkrise ist aber nicht die größte Sorge.Bert Fröndhoff 19.12.2023 - 13:09 Uhr

Düsseldorf. Zahlreiche Konzerne haben in den vergangenen Wochen neue oder erweiterte Pläne für mehr Effizienz und Kostensenkungen angekündigt. Vor allem Firmenverwaltungen sind davon betroffen und werden teils kräftig gestutzt – etwa bei VW, Continental, Bosch, Lanxess und Merck KGaA. 

Drei Treiber gibt es für die Entwicklung:

  • Die Unternehmen reagieren damit auf die anhaltende Konjunkturschwäche, den dadurch wachsenden Kostendruck und technologische Umbrüche in ihren Märkten.
  • Firmen wie etwa Bayer und Evonik fühlen sich durch bürokratisches und hierarchisches Arbeiten in den Firmenverwaltungen gebremst und bauen radikal um.
  • Mit neuer Digitaltechnik wie Künstlicher Intelligenz können Firmen ihre Prozesse verschlanken und einfache Tätigkeiten einsparen.

Der Druck auf die Renditen sei gerade in den produzierenden Industrien hoch und verschärfe sich seit Monaten, sagt Andreas Rüter, Deutschlandchef der Beratungsgesellschaft Alix Partners.

Der erfahrene Restrukturierungsexperte beobachtet: „Unternehmen zünden jetzt die nächste Stufe bei Kostensenkungen. Die Einschnitte werden tiefer – was lange Zeit als ,heilige Kuh‘ galt, wird jetzt hinterfragt.“

Zwar haben Firmen schon Anfang des Jahres mit Einsparungen begonnen. Damals beschränkte sich es aber überwiegend auf Reisebudgets, Beraterkosten, Einstellungsstopps und Liquiditätssicherung. Mit fortschreitender Krise geht es jetzt vor allem an die Personalkosten.

Weitere Sparprogramme in der Schublade

In Industriekreisen heißt es, viele weitere große Unternehmen hätten ausgearbeitete Pläne für deutliche Kostensenkungen inklusive Stellenabbau in der Schublade. Falls sich die Konjunktur im ersten Halbjahr 2024 nicht erkennbar verbessere, dürfte es auch dort zu Einschnitten kommen, sagte der CEO eines großen Dax-Konzerns dem Handelsblatt.

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