E-Commerce: Chef von Commercetools: „Wir müssen in den USA gewinnen, um am Ende hier gewinnen zu können“
München. Dirk Hörig hat einen geschichtsträchtigen Ort für den Hauptsitz seines Start-ups gewählt, zumindest wenn es um seine eigene Geschichte geht. Mit Commercetools ist der Gründer auf ein ehemaliges Kasernengelände in München zurückgekehrt, wo er schon zu Dotcom-Zeiten um die Jahrtausendwende gearbeitet hat.
„Damals habe ich erlebt, wie es ist, vor verschlossenen Türen zu stehen, weil das Start-up dichtmachen musste“, sagt der 45-Jährige im Gespräch mit dem Handelsblatt mit Blick auf den damaligen Absturz vieler Technologieunternehmen. Diesen Teil der Geschichte zu wiederholen will Hörig mit seinem Software-Anbieter nun tunlichst vermeiden.
Die Chancen stehen gut: Commercetools ist seit mehr als zehn Jahren im Geschäft, zu den Kunden gehören Audi, Lego und Disney. Inzwischen macht das Münchener Jungunternehmen Anbietern von Shop-Lösungen wie SAP und Shopify Konkurrenz. Der Hauptmarkt ist nicht Deutschland, sondern die USA. Und dort sieht das Start-up mittelfristig auch seinen Börsenplatz.
Lesen Sie hier das komplette Interview:
Herr Hörig, Ihr Unternehmen Commercetools bietet Software für Online-Shops an, weltbekannte Marken wie Danone, Audi, Lego oder Bang & Olufsen arbeiten mit Ihren Programmen. Mit Verlaub: Warum ist Ihr Start-up in Deutschland eher unbekannt?