Generationenforscher: „Die Jungen sind radikaler, die Älteren treten auf die Bremse“
Düsseldorf. Manager gestalten unsere Zukunft mit, weil sie an den entscheidenden Stellen der Macht sitzen. Aber es gibt starke Differenzen zwischen angehenden und langjährig erfahrenen Führungskräften. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. Dabei stellten die Forscher fest: Generationenübergreifend gibt es in den Führungsetagen einen Konsens darüber, dass Manager künftig mit knapper werdenden Ressourcen der Erde besser haushalten müssen. Doch in der Frage, wie genau dieser Transformationsprozess ausgestaltet wird, sind die Generationen entzweit.
Was den Konflikt ausmacht, haben in einer gemeinsamen Studie das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) und das Schweizer St. Gallen Symposium untersucht.
Autor der Studie ist Forscher Fabian Buder. Im Interview erklärt der Soziologe, wo die Meinungen von Jung und Alt am stärksten auseinanderdriften und mit welchen Prinzipien der älteren Manager der Führungsnachwuchs heute nichts mehr anfangen kann.