Freiburg: So will eine Stadt durch vier Faktoren Wachstum ohne Schmerz regeln
Freiburg. Der erste Eindruck dieser Stadt könnte schon noch mehr Klischees vertragen. Schließlich wird sie republikweit gerne irgendwo zwischen Bullerbü und Ökotopia einsortiert. Hier an diesem Ort prägen aber Bagger, aufgeschüttete Erde, Planierraupen derzeit das Bild. Das ganz große Besteck des Bauwesens ist hier, westlich des Freiburger Stadtzentrums, angerückt. Aber es sind ja auch ganz große Pläne, an denen sie hier arbeiten.
Wo derzeit Bagger baggern, Raupen rödeln und Planer planen, sollen in den nächsten Jahren 7000 Wohnungen entstehen. 16.000 Menschen ein bezahlbares Zuhause finden. Ein 29. Stadtteil für Freiburg im Breisgau wachsen. Und eine Antwort auf eine Frage geben, die weit über die süddeutsche Universitätsstadt hinaus Bedeutung hat: Wie kann das eigentlich gehen, immer mehr Menschen unterzubringen, wo Wohnungen schon heute knapp, Verkehrssysteme überlastet, Anwohner genervt sind?