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UkraineBisher liefert Südkorea nur Helme, es könnten Waffen folgen

Als Reaktion auf den Pakt zwischen Russland und Nordkorea überdenkt Seoul seine rüstungspolitische Linie. Profitieren würden nicht nur südkoreanische Rüstungskonzerne und die Ukraine.Martin Kölling 06.08.2024 - 13:07 Uhr Artikel anhören
Die südkoreanische Rüstungsindustrie gilt international als fortschrittlich und schnell. Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Tokio/Seoul. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg ermutigt Südkorea, der Ukraine Waffen zu liefern. Nachdem Nordkorea und Russland im Juni einen militärischen Beistandspakt beschlossen hatten, drohte die Regierung von Präsident Yoon Suk-yeol, künftig auch Waffen an die Ukraine zu liefern.

Stoltenberg begrüßte in mehreren Interviews und Pressekonferenzen diesen möglichen Politikwechsel. „Südkorea hat eine fortschrittliche Verteidigungsindustrie“, lobte auch Stoltenberg. Das Land habe große Mengen an Munition und „alle Dinge, die die Ukraine braucht“.

Südkorea hat sich in den vergangenen Jahren zum Pionier der globalen Rüstungsindustrie entwickelt. Doch bisher hat es die Ukraine nur mit nicht tödlichem Kriegsmaterial versorgt, mit Helmen oder Minenräumgeräten. Südkorea wollte Russland nicht reizen, Waffen an Nordkorea zu verkaufen.

Darum ist Südkorea aus Nato-Sicht ein so lukrativer Anbieter

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