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Essilor-LuxotticaMeta prüft offenbar Milliardenbeteiligung an Ray-Ban-Hersteller

Die Unternehmen arbeiteten in der Vergangenheit bereits an der intelligenten Brille „Ray-Ban-Meta“ zusammen – nun könnte sich die Kooperation intensivieren. Das freut die Anleger.Anna Kipnis 18.07.2024 - 17:12 Uhr aktualisiert
Die erste Ray-Ban-Meta-Brille kam 2021 auf den Markt. Foto: REUTERS

Düsseldorf. Meta prüft offenbar Investitionen in Höhe von mehreren Milliarden Euro in den Brillenhersteller Essilor-Luxottica. Darüber berichten die Finanzzeitung „Financial Times“ (FT) und das „Wall Street Journal“ (WSJ). Der Eigentümer von Facebook und Instagram erwägt laut dem WSJ-Bericht eine Beteiligung in Höhe von fünf Prozent an dem 87 Milliarden Euro schweren französisch-italienischen Konzern.

Basierend auf dem derzeitigen Marktwert des Ray-Ban-Herstellers könnte ein Anteil von fünf Prozent mit rund 4,5 Milliarden Euro oder knapp fünf Milliarden bewertet werden, schreibt das WSJ.

Meta will dem FT-Bericht zufolge seinen Vorstoß zur Entwicklung intelligenter Brillen intensivieren. Die Zeitung bezieht sich dabei auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. In der Vergangenheit arbeiteten die Unternehmen bereits an der intelligenten Brille „Ray-Ban-Meta“ zusammen.

Allerdings gebe es den Berichten zufolge keine Garantie, dass die Investitionen auch getätigt würden. Meta habe mit der US-Großbank Morgan Stanley wegen des möglichen Deals zusammengearbeitet, schrieb die „FT“ unter Berufung auf einen der Insider. Meta, Essilor-Luxottica und Morgan Stanley lehnten eine Stellungnahme ab.

Papiere der Unternehmen legen zu

Essilor-Luxottica-Papiere stiegen an der Pariser Börse um mehr als sieben Prozent auf ein Anderthalb-Wochen-Hoch. Meta-Aktien gewinnen zum Handelsstart in den USA mehr als zwei Prozent.

In Kooperation mit Ray-Ban hatte Meta im vergangenen Jahr eine neue Version seiner smarten Brille auf den Markt gebracht, mit der Nutzer ihren Alltag gleich auf den Social-Media-Plattformen des Konzerns teilen können. Die erste Ray-Ban-Meta-Brille kam 2021 auf den Markt. Das jüngere Modell habe sich besser verkauft als die vorherigen intelligenten Brillen der Kooperation, zitiert die „FT“ den Geschäftsführer von Essilor-Luxottica, Francesco Milleri.

In dieser Woche hatte das Unternehmen bekannt gegeben, dass es das Streetwear-Label Supreme von der VF Corp für 1,5 Milliarden Dollar  kaufen will. Damit wäre unter dem Konzerndach des französisch-italienischen Brillenherstellers eine weitere Lifestyle-Marke, neben Brands wie Ray-Ban und Oakley.

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