Deutsche Aktien: 111 Prozent Gewinn bis 72 Prozent Verlust
Frankfurt. Sorgen um die US-Konjunktur, enttäuschte Hoffnungen beim Thema Künstliche Intelligenz (KI), die überraschende Zinserhöhung in Japan – alles Ereignisse, die Anlegerinnen und Anleger zuletzt aufgeschreckt haben. Und die einmal mehr zeigen, wie dynamisch es an der Börse auch nach unten gehen kann.
Der Dax verlor zwischen Ende Juli und Anfang August an drei Handelstagen insgesamt mehr als sechs Prozent. Mit noch viel stärkeren Schwankungen müssen Investoren klarkommen, die einzelne Aktien besitzen.
Auch die bestlaufenden Aktien aus dem Dax oder den Nebenwerteindizes MDax und SDax hatten in diesem Jahr schon mehrere schwarze Börsentage mit Einbrüchen von mehr als sieben Prozent. Andererseits schnellten auch die schlechtesten Aktien aus den Indizes der deutschen Börse an manchen Tagen zwischenzeitlich mal zweistellig nach oben.
Unter dem Strich ist aber eine enorme Spreizung unter den besten und schlechtesten deutschen Titeln zu erkennen. Die Kurse der Topperformer haben sich seit Januar mehr als verdoppelt, und die schlechteste Aktie büßte über 70 Prozent an Wert ein. Lesen Sie hier mehr über die größten Ausreißer nach oben und unten.