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ImpfstoffWHO fordert 135 Millionen Dollar für Kampf gegen Mpox – Deutschland spendet Impfstoff

Im Kongo gibt bereits mehr als 18.000 Mpox-Verdachtsfälle. Nach Ausrufung des Gesundheitsnotstands fordert die WHO von den Geberländern Geld. Deutschland will Impfdosen spenden. 26.08.2024 - 15:44 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Die WHO hatte kürzlich wegen der Mpox-Ausbrüche in Afrika und einer neuen, womöglich gefährlicheren Variante die höchste Alarmstufe ausgerufen. Foto: dpa

Berlin. Zur Bekämpfung der Viruskrankheit Mpox benötigt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den nächsten sechs Monaten nach eigener Schätzung 135 Millionen Dollar. Darin seien die Kosten für zwei Millionen Impfdosen nicht enthalten, heißt es in einem Planungspapier der UN-Organisation in Genf.

Das Geld soll unter anderem in Diagnose-Tests und Forschung investiert werden. Außerdem sollten Maßnahmen finanziert werden, um Übertragungen von Tieren auf Mensch zu verhindern und um Gemeinschaften in den Kampf gegen Mpox einzubinden, erklärte die WHO.

Deutschland spendet für den Kampf 100.000 Dosen Impfstoff an die betroffenen Länder. Der Impfstoff solle aus Beständen der Bundeswehr kommen, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit in Berlin. Mittelfristig werde Deutschland zusammen mit europäischen Partnern die Afrikanische Union auch beim Aufbau einer lokalen Impfstoffproduktion unterstützen. Auf welchem Weg der Impfstoff die betroffenen Regionen erreichen soll, ist den Angaben zufolge noch nicht endgültig geklärt.

Die Bundesregierung unterstütze die betroffenen Länder, etwa die Demokratische Republik Kongo, zugleich über die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit Geld und bringe zudem Expertise deutscher Fachinstitutionen ein. Bereits bekannt ist, dass ein mobiles Labor zum Nachweis des Virus in die Demokratische Republik Kongo geliefert werden soll. Fachleute werden trainiert, damit sie Symptome der Krankheit erkennen und die Bevölkerung über Präventionsmaßnahmen aufklären können.

Die WHO hatte kürzlich wegen der Mpox-Ausbrüche in Afrika und einer neuen, womöglich gefährlicheren Variante die höchste Alarmstufe ausgerufen. Betroffen sind neben der Demokratischen Republik Kongo auch Burundi und benachbarte Länder.

dpa
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