Immobilien: Große Kritik am KfW-Förderprogramm Jung kauft Alt
Düsseldorf. Es waren deutliche Worte, die Mike Kammann kürzlich fand. Der Chef der Bausparkasse Schwäbisch Hall antwortete auf die Frage, was er vom neuen KfW-Programm „Jung kauft Alt“ halte: „Es ist grundsätzlich eine gute Idee, aber für viele Käufer ist es schlicht nicht umsetzbar.“
Kammann steht mit seiner Kritik nicht allein da. Wo man sich in der Finanz- und Immobilienbranche in den vergangenen Wochen auch umhört, die Meinung ist einhellig. Das neue Förderprogramm der staatlichen Förderbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) soll nach dem Willen der Regierung jungen Familien seit Anfang September zinsvergünstigt zum Eigenheim verhelfen. Gleichzeitig soll es den unsanierten Immobilienbestand fit für die Zukunft machen. Doch das Programm trifft auf wenig Begeisterung.