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Börsen AsienPositive Konjunkturaussichten treiben China-Börsen

Die Börsen in China schließen deutlich im Plus. In Japan greifen die Anleger bei Aktien zu. Vor der US-Präsidentschaftswahl blieben Anleger in Fernost nervös. 05.11.2024 - 09:37 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Der Nikkei sackte rasant ab. Foto: AP

Tokio, Singapur. Anzeichen für eine Konjunkturerholung in China haben die Aktienmärkte in der Volksrepublik nach oben getrieben. Die Börse in Shanghai und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen legten am Dienstag jeweils um mehr als zwei Prozent zu.

Investoren setzten darauf, dass China die Staatsausgaben erhöhen wird, um die Wirtschaft weiter zu stützen. Zudem hellte eine private Umfrage die Stimmung auf.

Der Erhebung zufolge wies der chinesische Dienstleistungssektor im Oktober den stärksten Zuwachs seit drei Monaten aus. Experten sehen in dieser Entwicklung erste Anzeichen für die Wirksamkeit der jüngsten Konjunkturmaßnahmen der Regierung in Peking.

Nervosität vor US-Wahl

Vor der US-Präsidentschaftswahl blieben Anleger in Fernost dennoch nervös. „Alle sind mit Blick auf das Wahlergebnis besorgt und engagieren sich nicht wirklich für etwas, aber für China und Hongkong geht es um mehr als nur die Wahl“, sagte Steven Leung vom Broker UOB Kay Hian in Hongkong.

Börsianer befürchten, dass insbesondere eine protektionistische Handelspolitik des republikanischen Bewerbers Donald Trump die Inflation anheizen und das Exportgeschäft im weltgrößten Verbrauchermarkt beeinträchtigen könnte.

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Umfragen zeigen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Trump und der demokratischen Kandidatin Kamala Harris. Im Vorfeld der US-Wahl griffen auch in Japan Anleger zu Aktien. In Tokio trieben vor allem gute Unternehmenszahlen den Nikkei-Index um gut ein Prozent auf 38.475 Punkte.

Unter den Einzelwerten legte das Nikkei-Schwergewicht TDK um sechs Prozent zu, nachdem der Hersteller elektronischer Bauteile zuletzt seine Jahresprognose für den operativen Gewinn angehoben hatte. Nomura Holdings stiegen um mehr als zehn Prozent.

Das Brokerhaus hatte seinen Quartalsgewinn mehr als verdoppelt und damit den höchsten Stand seit vier Jahren erreicht. „Der Schwung wird nicht lange anhalten, da die Anleger vorsichtig bleiben, bis die Ergebnisse der US-Präsidentschaftswahlen bekannt sind“, sagte Seiichi Suzuki von der Finanzforschungs- und Beratungsfirma Tokai Tokyo Intelligence Laboratory. „Die Volatilität des Nikkei bleibt hoch“.

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Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 152,35 Yen und stieg leicht auf 7,1056 Yuan. Gegenüber der Schweizer Währung legte er leicht auf 0,8641 Franken zu. „Die Märkte haben eingepreist, was sie für einpreismöglich halten“, sagte Imre Speizer von der australischen Bank Westpac. „Ein klarer Sieg des Republikaners Donald Trump würde den Dollar stärken, ein Sieg der Demokratin Kamala Harris dagegen etwas schwächen.“

rtr
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