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GipfelG20-Staaten einigen sich in Rio auf Abschlusserklärung

Schon am ersten Gipfeltag verabschiedet die Gruppe eine gemeinsame Erklärung. Sie will den Hunger und die Klimakrise bekämpfen und die internationalen Institutionen reformieren. 19.11.2024 - 01:55 Uhr Artikel anhören
Das G20-Treffen findet in Rio statt. Foto: IMAGO/Newscom / EyePress

Rio de Janeiro. Die G20-Staaten haben sich am ersten Tag ihres Gipfeltreffens in Rio de Janeiro überraschend auf eine gemeinsame Abschlusserklärung geeinigt. Dabei gelang es dem Gastgeber Brasilien, die wichtigsten Punkte seiner G20-Präsidentschaft in dem Dokument unterzubringen: den Kampf gegen Hunger und Klimaerwärmung sowie eine Reform der internationalen Organisationen. Zwischenzeitlich war davon ausgegangen worden, dass Argentiniens ultraliberaler Präsident Javier Milei einzelnen Punkten nicht zustimmt.

Die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrie- und Schwellenländer wollen sich künftig für eine wirksame Besteuerung der Superreichen einsetzen. Außerdem bekräftigten sie das international vereinbarte Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Die G20-Staaten erklärten in der Abschlusserklärung zudem, auf eine Reform des UN-Sicherheitsrates hinarbeiten zu wollen. Das wichtigste Organ der Vereinten Nationen soll demnach repräsentativer, inklusiver, effizienter und demokratischer werden.

Die Vertreter der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Welt haben sich in Rio de Janeiro bereits am ersten Gipfeltag auf eine Abschlusserklärung geeinigt. Diese beinhaltet unter anderem ein neues Programm zur Bekämpfung der globalen Armut.

Wie bereits beim Gipfel im Vorjahr in Indien wurde der russische Angriffskrieg nicht mehr explizit verurteilt. Beim Treffen auf Bali vor zwei Jahren hatte dies noch eine Mehrheit der Länder getan.

In Rio wurde auch die Globale Allianz gegen Hunger und Armut ins Leben gerufen. Es fehle weder an Wissen noch an Ressourcen, sondern an politischem Willen, um den Menschen Zugang zu Nahrungsmitteln zu verschaffen, hieß es in der Abschlusserklärung.

dpa
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