Microstrategy Aktie: Riskanter Bitcoin-Kurs sorgt zunehmend für Kritik
New York. Es war eine Mischung aus „Frustration und Verzweiflung“, die Michael Saylor vor vier Jahren zum Bitcoin brachte. Der Gründer der Softwarefirma Microstrategy konnte mit dem übermächtigen Konkurrenten Microsoft nicht mithalten und kam, mitten in der Pandemie, auf eine radikale Idee: Was würde passieren, wenn er einen Teil der Barbestände seines Unternehmens, 250 Millionen Dollar, in Bitcoin anlegen würde?
Um das Unternehmen, das er 1989 gegründet hatte, vor dem Aus zu retten, brauchte er einen Befreiungsschlag. Und der gelang ihm: Mit einem Kursgewinn von 450 Prozent ist die Microstrategy-Aktie in diesem Jahr stärker gestiegen als jede Aktie im wichtigen S&P-500-Index, der die 500 größten börsennotierten US-Unternehmen umfasst. Selbst Börsenstar Nvidia legte in diesem Jahr „nur“ 180 Prozent zu.