Vonovia: Wie fair ist das Abfindungsangebot für Deutsche-Wohnen-Aktionäre?
Frankfurt. In wenigen Tagen schlägt die Stunde der Aktionäre: Am 23. und 24. Januar werden die Anleger von Deutschlands größtem Immobilienkonzern Vonovia in Bochum und dessen Tochter Deutsche Wohnen in zwei getrennten Hauptversammlungen entscheiden, ob die Bochumer einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit den Berlinern abschließen können.
Für die Deutsche-Wohnen-Anleger verbindet sich damit auch ein Votum darüber, ob sie das neue Umtauschangebot für ihre Aktien annehmen wollen – oder auf eine angebotene Ausgleichszahlung als quasi sichere Dividende setzen.
Die Zahlen stehen dabei bereits fest: Demnach sollen die außenstehenden Aktionäre der Deutschen Wohnen eine Abfindung von 0,7947 Vonovia-Aktien je Aktie der Deutschen Wohnen erhalten. Wer nicht tauscht, soll eine jährliche feste Ausgleichszahlung in Höhe von 1,22 Euro brutto je Aktie der Deutschen Wohnen für jedes volle Geschäftsjahr bekommen.
Doch wie interessant ist die Offerte? Und wie sollten sich Anleger am besten verhalten? Experten und Analysten haben für das Handelsblatt die wichtigsten Fragen beantwortet.