Versicherungen: So lässt sich bei der Krankenkassenwahl besonders clever sparen
Berlin. Ende 2024 haben Versicherte der meisten gesetzlichen Krankenkassen Post bekommen: Der Zusatzbeitrag steigt. Das ist für viele ein Anreiz, nach günstigeren Offerten zu suchen.
Aus Sicht des Hamburger Start-ups Kassenkompass ist das der falsche Ansatz: Versicherte sollten sich vor allem mit den gebotenen Zusatzleistungen auseinandersetzen, meint das Gründerduo Fiona Jasmut und Ole Walkenhorst.
Die Basisleistungen gesetzlicher Krankenkassen sind fixiert, also überall gleich – die Offerten unterscheiden sich eben bei Zusatzleistungen oder eventuellen Bonusprogrammen. Zum Beispiel bieten einige Kassen Zuschüsse für Sportliche, andere belohnen regelmäßige Vorsorge, und manche übernehmen die Kosten etwa für Osteopathie.
Die Krankenkasse individuell auswählen
Wer die Kasse nach individuellen Bedürfnissen auswählt, kann daher eventuell mehr sparen als jene, die sich einfach bei der Kasse mit dem günstigsten Beitragssatz versichern. Jasmut und Walkenhorst möchten den Wechsel einer gesetzlichen Krankenkasse daher individueller gestalten und zugleich vereinfachen.
Die Idee entstand aus ihrer gemeinsamen Erfahrung als Versicherungsmakler: In der Branche stünden oft private Versicherungen im Fokus – gesetzliche Krankenkassen würden vernachlässigt, weil sie als weniger lukrativ gelten, erklärt Walkenhorst. Das wollten sie mit digitalen Möglichkeiten ändern.