Geldanlage: Versteckte Stars – fünf Wachstumsaktien mit niedriger Bewertung
Düsseldorf. Rasantes Wachstum ist die Grundbedingung, um es in die Königsklasse der günstigen Aktien zu schaffen: Die Titel jener Unternehmen, die ihre Umsätze, Cashflows und Gewinne stark steigern – und das in jedem einzelnen Jahr seit 2019. Also auch während der schweren Coronapandemie.
Für das gerade begonnene Jahr müssen die Gewinnprognosen ebenfalls über denen des abgelaufenen Jahres liegen, um es in die Handelsblatt-Auswahl zu schaffen. Die Grundgesamtheit bildeten die 1000 nach Börsenwert größten Unternehmen der Welt, zuzüglich alle Konzerne im Dax, MDax und Euro Stoxx 50.
Darüber hinaus müssen die Aktien dieser Wachstumskonzerne auch noch günstig sein. Konkret: Ihr Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) muss niedriger liegen als im eigenen Zehn-Jahres-Durchschnitt – was die Aussicht auf künftige Kursgewinne erhöht. Angesichts der stark gestiegenen Börsenkurse in den letzten Jahren schaffen das nur die wenigsten Aktien. Die fünf stärksten stellen wir Ihnen vor.
1. Fortinet: Ungewöhnlich starke und lange Wachstumsgeschichte
Seit seinem Börsengang im Jahr 2009 steigert das Cybersicherheitsunternehmen Fortinet aus den USA seinen Umsatz im zweistelligen Prozentbereich – und das Jahr für Jahr. Eine derartige Wachstumsgeschichte ist ungewöhnlich, weil solch eine große Steigerung immer schwieriger zu erzielen ist, je größer ein Unternehmen wird: Im Jahr des Börsengangs lag der Umsatz bei rund 250 Millionen Dollar, heute sind es fast sechs Milliarden Dollar.