Girokonto-Vergleich: Diese Gebühren verstecken sich in kostenlosen Konten
München. Während die Commerzbank ihr kostenloses Girokonto für viele ihrer Kundinnen und Kunden zum 1. Mai abschafft, präsentiert die Postbank als Deutsche-Bank-Tochter ein neues Girokonto ohne Gebühren. Ein Service, der nach den Worten von Ania Scholz-Orfanidis von der FMH-Finanzberatung immer seltener wird. Ihr zufolge verlangen aktuell nur noch 17 bundesweit aktive Banken keine Kontoführungsgebühren.
Zählt man die Angebote regionaler Banken dazu, kommen über den Kontenvergleich der Finanzaufsicht Bafin 336 kostenlose Offerten zusammen. „Das heißt aber nicht noch lange nicht, dass all diese Girokonten – ob regional oder bundesweit – tatsächlich nichts kosten“, sagt Scholz-Orfanidis.
Dazu kommt: Kostenlose oder fast kostenlose Girokonten haben, trotz einiger Unterschiede, eine Gemeinsamkeit, sie müssen online geführt werden. „Sobald Inhaber eines solchen Kontos in einer Filiale auftauchen, kostet es“, sagt Ania Scholz-Orfanidis. Die Expertin erklärt, an welchen Stellen Banken bei Girokonten mitunter ordentlich kassieren. .