Photovoltaik: Was bei der Planung einer Solaranlage jetzt wichtig ist
Berlin. Erneuerbare Energien sind heute mit einem Rekordanteil von rund 60 Prozent Deutschlands wichtigste Quelle zur Stromproduktion. Doch der Weg dahin war weit: Seit dem Jahr 2000 fördert der Staat Investitionen in Ökokraftwerke, indem er den Betreibern eine feste Vergütung für Strom garantiert, den sie ins Netz einspeisen. Inzwischen boomt insbesondere Photovoltaik. Die erzeugte Solarstrommenge stieg 2024 um gut zehn Prozent auf einen neuen Höchstwert.
Um die Folgen des Booms für die Stromnetze besser steuern zu können, hat der Gesetzgeber neue Regeln für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) beschlossen und in bestimmten Fällen die Einspeisevergütung gekappt. Das Handelsblatt erklärt, was die veränderten Regelungen für Immobilienbesitzer bedeuten und wie sich die Solarstromproduktion auf dem heimischen Dach auch künftig finanziell lohnt.
Keine Einspeisevergütung bei negativen Strompreisen
Neu ist: Solarstrom aus neu installierten PV-Anlagen wird nicht mehr über die im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegte Einspeisevergütung gefördert, wenn der Börsenstrompreis negativ ist. 2024 hätte das rund 20 Prozent der eingespeisten Sonnenenergie betroffen.
Es gibt allerdings einen Ausgleichsmechanismus: Die nicht vergüteten Zeiten werden zusammengerechnet und verlängern den regulären Vergütungszeitraum. Die Regel gilt für alle PV-Anlagen, die seit dem 25. Februar 2025 in Betrieb sind oder errichtet werden.