EY: Deutschlands zweitgrößtem Wirtschaftsprüfer droht Absturz auf Rang vier
Düsseldorf. Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY fällt in Deutschland gegenüber den großen Konkurrenten zurück. Das Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr beim Umsatz nur um 1,1 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro zugelegt. Es ist mit Abstand das schwächste Wachstum unter den sogenannten „Big Four“, zu denen auch PwC, Deloitte und KPMG zählen. Im Vorjahr war EY insgesamt noch um knapp 15 Prozent gewachsen.
Der Beratung droht damit der Verlust des langjährigen Status als Nummer zwei im deutschen Markt hinter PwC – Deloitte liegt faktisch schon gleichauf. Der Konkurrent hat den Umsatz 2023/24 um elf Prozent auf 2,58 Milliarden Euro gesteigert. Auch KPMG liegt nur leicht darunter.
Damit steuert die Prüferbranche auf eine neue Rangordnung zu. Jahrelang zeigten sich große Unterschiede in den Geschäftsvolumina der Big Four. Jetzt sind drei Anbieter nahezu auf einem Niveau.