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Dow Jones, S&P 500, NasdaqChina-Ernüchterung dämpft Stimmung an der Wall Street

Die US-Aktienmärkte schließen zum zweiten Tag in Folge im Plus. Doch die wichtigen Aktienindizes verloren an Schwung. Experten sehen „klassische Bärenmarktrally“.Astrid Dörner, Jana-Sophie Brüntjen, Felix Stippler 24.04.2025 - 05:38 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Straßenschild der Wall Street vor der New Yorker Börse in Manhattan. Foto: Reuters

New York, Düsseldorf. An der Wall Street kehrt ein kleines bisschen Normalität zurück. Die wichtigsten US-Aktienindizes schließen am Mittwoch den zweiten Tag in Folge im Plus:

  • Der Dow Jones legt 1,1 Prozent auf 39.607 Punkte zu – kurzzeitig stieg der Index über 40.000 Zähler.
  • Der breitere Leitindex S&P 500 notiert rund 1,7 Prozent höher bei 5.376 Punkten.
  • Der technologielastige Nasdaq kletterte um 2,5 Prozent auf 16.708  Punkte

Donald Trumps Kehrtwende im Zollkrieg mit China hatte am Mittwoch Kursgewinne beschert. Der US-Präsident hatte am Dienstagabend deutlich mildere Töne angeschlagen und Verhandlungsbereitschaft mit Peking signalisiert. Auch von seinen verbalen Angriffen auf die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed rückte der Republikaner ab, was zusätzlich für Erleichterung sorgte.

Doch schon am Mittag in New York verlor die Rally an Schwung. Marktteilnehmer verwiesen auf Aussagen von Finanzminister Scott Bessent. Dieser hatte nach einem Auftritt in Washington die Erwartungen an einen Deal mit China schon wieder gebremst. So müssten die Verhandlungen auf höchster Ebene zwischen Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi stattfinden. Es habe jedoch noch keine Gespräche gegeben. Auch hätten die USA noch keine einseitige Zollsenkung angeboten, berichtete der Börsensender CNBC.

„Die Rally vom Mittwoch ist eine klassische Bärenmarkt-Rally. Der Markt ist kurzfristig erleichtert, aber die US-Regierung hat noch keine konkreten Ergebnisse vorzuweisen. Die kurzzeitig gute Stimmung kann schnell wieder verpuffen“, gibt Thomas Kleber, Investmentchef des Vermögensverwalters Pecora Capital in Liechtenstein, zu bedenken.

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