Immobilien: Dortmund lockt Investoren mit stabilen Aussichten
Dortmund. Die Zufahrt zu einem der wichtigsten Bauprojekte Dortmunds führt über eine holprige Piste. Was das prestigeträchtige Kronprinzenviertel im Osten der Innenstadt prägt, ist die riesige Lärmschutzwand an der Seite: 16 Meter hoch, mehr als einen Kilometer lang. Sie schränkt sogar den Blick auf den Florianturm ein, eines der Wahrzeichen der Stadt – und das wird so bleiben.
Zwischen 600 und 650 Wohneinheiten errichtet der Bauträger Beta Eigenheim hier, das Gelände des ehemaligen Bahnhofs Süd ist mehr als 100.000 Quadratmeter groß. Und trotz Schutzwand ist die Mietnachfrage absehbar hoch: Neubauten dieser Art werden dringend benötigt, die Großstadt im Ruhrgebiet mit ihren mehr als 600.000 Einwohnern wächst stetig, Wohnraum ist knapp. Und vieles spricht dafür, dass das vorerst so bleibt.
Die Kaufpreise hingegen bewegen sich auf einem moderaten Niveau, wie exklusiv für das Handelsblatt errechnete Daten des Analysehauses vdp Research zeigen. Für Investoren sind die Aussichten daher vielversprechend, wenn sie die Eigenheiten des Dortmunder Markts kennen und akzeptieren.