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MetaZuckerberg lockt KI-Spezialisten mit Millionenangeboten

Der Facebook-Konzern muss bei Künstlicher Intelligenz aufholen. Mark Zuckerberg macht die Rekrutierung von Spezialisten zur Chefsache – und setzt dabei auf ungewöhnlich lukrative Angebote. 23.06.2025 - 08:50 Uhr Artikel anhören
Meta-Chef Mark Zuckerberg: 100 Millionen Dollar für den Jobwechsel. Foto: Jordan Strauss/Invision via AP/d

San Fransisco. Der Facebook-Konzern Meta geht für seine KI-Offensive ungewöhnliche Wege, berichtet das „Wall Street Journal“. Demnach soll Firmenchef Mark Zuckerberg persönlich Jobangebote an die klügsten Köpfe der Branche verschicken – per Mail und per Whatsapp.

Zuckerberg soll dem Bericht zufolge versucht haben, KI-Forscher, Wissenschaftler und Ingenieure für ein neues Labor zur Entwicklung einer Superintelligenz zu gewinnen. Mitunter soll der Meta-Chef den Spezialisten für einen Wechsel bis zu hundert Millionen Dollar geboten haben.

Einige Empfänger hätten die Nachrichten für einen Scherz gehalten, berichtet die US-Zeitung. Trotz der lukrativen Wechselangebote hätten viele zurückhaltend reagiert. Denn das KI-Programm von Meta steht vor großen Herausforderungen. Zuständigkeiten seien mitunter unklar, zitiert das WSJ beteiligte Entwickler.

Zuckerberg soll unter anderem erfolglos versucht habe, die OpenAI-Mitgründer John Schulman und Ilya Sutskever von einem Wechsel zu Meta zu überzeugen. Auch dem Erfinder des Videogenerators Sora, Bill Peebles, soll er ein Angebot gemacht haben.

Mehrere Übernahmeangebote

Meta hatte Anfang des Jahres in Sutskevers neues KI-Startup namens Safe Superintelligence investiert. Darüber hinaus habe Zuckerberg mit dem Start-up Perplexity über eine Übernahme diskutiert.

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Dem KI-Start-up Scale hatte Zuckerberg eine Beteiligung im Wert von 14 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Dessen Chef Alexandr Wang solle das neue KI-Team von Meta leiten.

OpenAI-Chef Sam Altman hatte sich zuletzt trotz der Offensive von Meta optimistisch gezeigt, seine besten Leute im Unternehmen halten zu können. Dafür sollen die besten KI-Entwickler nicht nur mehr Geld, sondern auch mehr Freiheiten im Unternehmen bekommen. Zuletzt hatte Altman selbst Milliarden für das Start-up des ehemaligen Apple-Designers Jony Ive bezahlt.

bay
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