Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Wall Street schließt unbeeindruckt von Stellenstreichungen
Düsseldorf. Um den US-Arbeitsmarkt scheint es schlechter bestellt zu sein als erwartet. Das beeindruckt die Investoren an der Wall Street kaum – sie haben sich dank anhaltender Zinsfantasien am Mittwoch weiter voran gewagt. Aktien großer Tech-Konzerne konnten zulegen, während es im Gesundheitssektor zu Kursverlusten kam.
- Der Dow-Jones-Index der Standardwerte blieb fast unverändert bei 44.484 Punkten.
- Der breiter gefasste S&P 500 erreichte ein Rekordhoch und zieht um 0,5 Prozent auf 6227 Zähler an.
- Der technologielastige Nasdaq rückte 0,9 Prozent auf 20.393,13 Zähler vor.
US-Firmen haben im vergangenen Monat überraschend Stellen gestrichen. In der Privatwirtschaft gingen 33.000 Jobs verloren, wie aus Daten des Personaldienstleisters ADP hervorgeht. Das liegt massiv unter den Erwartungen von Analysten und Ökonomen. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Experten sind etwa im Vorfeld von einem Stellenwachstum von 95.000 ausgegangen. Damit sind die Stellen der ADP-Umfrage zufolge erstmals seit März 2023 zurückgegangen.
Das Hauptaugenmerk der Investoren liegt aber auf dem offiziellen Arbeitsmarktbericht. Dieser wird am Donnerstag und damit einen Tag früher als üblich veröffentlicht, da die Märkte am 4. Juli wegen des Unabhängigkeitstages geschlossen sind. Laut einer Reuters-Umfrage unter Wirtschaftsexperten wird erwartet, dass sich das Beschäftigungswachstum in den USA im Juni abkühlte.