Immobilienpreise: Wohnungen und Häuser wieder etwas teurer
München. Dass sich der Immobilienmarkt weiter erholt, zeigt der neue Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) mit Daten zum zweiten Quartal dieses Jahres. So verteuerten sich Eigentumswohnungen im Schnitt um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, gegenüber dem Vorquartal ergab sich ein Plus von 1,9 Prozent.
Noch deutlicher fiel der Anstieg bei Ein- und Zweifamilienhäusern aus: Hier lag der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr bei drei Prozent, zum Vorquartal bei 1,2 Prozent. Diese Entwicklung sei vor allem auf stabilere Bauzinsen und positive Marktprognosen zurückzuführen, schreibt das IW. Auffallend: Besonders im Bestandssegment, wo die Preise zuvor stärker gefallen waren, zeigen sich wieder Aufholeffekte.
„Der Immobilienmarkt tritt in eine neue Phase ein“, meint IW-Immobilienexperte Pekka Sagner. Die Kaufpreise würden nicht mehr flächendeckend zurückgehen, stattdessen entwickelten sie sich regional unterschiedlich.
Unter den zehn größten Städten verzeichnete Köln mit plus 3,3 Prozent den stärksten Preiszuwachs im Quartalsvergleich, gefolgt von Essen (plus 2,6 Prozent), Düsseldorf und Frankfurt am Main (jeweils plus 2,1 Prozent), während Dortmund dagegen mit plus 0,3 Prozent stagnierte.