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ErbschaftsteuerWerden Erben bald stärker zur Kasse gebeten?

Das Bundesverfassungsgericht könnte die Koalition schon bald zu einer Reform der Erbschaftsteuer zwingen. Ökonomen machen bereits Vorschläge. Und neue Zahlen heizen die Debatte an.Martin Greive, Jan Hildebrand 03.09.2025 - 17:26 Uhr Artikel anhören
Finanzminister Lars Klingbeil (links, SPD) und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU): Die Koalitionäre streiten über Steuererhöhungen. Foto: Michael Kappeler/dpa

Berlin. Es war die größte Erbschaftsteuerzahlung in der deutschen Geschichte: Rund 3,5 Milliarden Euro zahlte die Familie des im Jahr 2021 verstorbenen Unternehmers Heinz Hermann Thiele im April an den bayerischen Fiskus.

Fälle in dieser Größenordnung sind allerdings die Ausnahme. Zwar hat der deutsche Staat nach neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes 2024 mit 13,3 Milliarden Euro so viel Erbschaftsteuer wie noch nie festgesetzt. Doch aufgrund von Verschonungsregeln waren die tatsächlichen Einnahmen mit 9,9 Milliarden Euro geringer. Gemessen an dem steuerlich erfassten vererbten Vermögen in Höhe von 113,2 Milliarden Euro im Jahr 2024 ein vergleichsweise niedriger Wert.

Die Zahlen dürften die laufende Debatte um eine höhere Erbschaftsteuer weiter anheizen – vor allem mit Blick auf große Unternehmensvermögen.

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