Today: Oracle-Aktie steigt 41 Prozent / 15 Dax-Konzerne stehen vor Rekorden
Einen solchen Kurssprung sieht man nicht alle Tage: Die Aktie des Softwareherstellers Oracle stieg am Mittwoch auf ein Rekordhoch von rund 345 Dollar, ein Plus von über 40 Prozent. Der Höhenflug an der Börse machte Oracle-Gründer Larry Ellison kurzzeitig zum reichsten Menschen der Welt, noch vor Tesla-Chef Elon Musk. Oracle hatte am Dienstagabend seine Quartalsbilanz vorgelegt und mit seinem Umsatz und dem Gewinn pro Aktie die Erwartungen der Analysten sogar etwas verfehlt. Warum also die Euphorie unter den Anlegern?
„Die zentrale Zahl, auf die alle geschaut haben, ist die Zahl für den Auftragsbestand“, sagt Stephan Scheuer, Co-Leiter des Technologieteams beim Handelsblatt. Die sei mit 455 Milliarden Dollar riesig ausgefallen. „Es gibt eine wahnsinnig große Nachfrage nach Cloud-Diensten von Oracle“, sagt Scheuer. Warum es für Oracle sogar von Vorteil sein kann, von den wesentlich größeren Cloud-Anbietern wie Amazon, Microsoft oder Google nicht als großer Konkurrent wahrgenommen zu werden, erklärt Scheuer im Podcast.
Außerdem: Während die deutschen Autobauer schwächeln, glänzen viele andere Dax-Konzerne mit historischen Ergebnissen. Eine neue Handelsblatt-Recherche zeigt, dass in diesem Jahr 15 von 40 Dax-Unternehmen so viel verdienen dürften wie noch nie – trotz Konjunkturflaute, geopolitischer Unsicherheit und hoher Zölle. Wie das möglich ist, erklärt Börsen- und Bilanzexperte Ulf Sommer im Podcast.
Moderiert von Anis Micijevic
Produziert von Christian Heinemann
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