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Märkte AsienBörsen-Indizes in Japan nähern sich den Bestmarken

Die asiatischen Börsen starten uneinheitlich in die Woche. In Japan dominiert die Kauflaune, während an anderen Handelsplätzen nur wenig Bewegung herrscht.Reuters 22.09.2025 - 07:12 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Die Indizes in Japan verzeichnen deutliche Gewinne. Foto: dpa

Singapur. Die asiatischen Börsen zeigen sich zum Wochenstart uneinheitlich. Während die Indizes in Japan deutlich zulegten, gab es an anderen Handelsplätzen wenig Bewegung.

  • In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um ein Prozent auf 45.549 Punkte zu.
  • Der breiter gefasste Topix notierte 0,5 Prozent höher bei 3.163 Zählern.
  • Die Börse Shanghai blieb fast unverändert bei 3.828 Punkten.
  • Auch der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stagnierte bei 4.504 Zählern.
  • In Hongkong fiel der Hang Seng Index um ein Prozent.

Für Zurückhaltung sorgten Pläne von US-Präsident Donald Trump, die Vergabe von Arbeitsvisa zu erschweren. Die Regierung in Washington hatte am Freitag angekündigt, von Unternehmen 100.000 Dollar pro Jahr für neue H-1B-Arbeitsvisa zu verlangen.

Dies lastet auf der Stimmung im Technologiesektor, der auf Fachkräfte aus Indien und China angewiesen ist. Vor allem der 283 Milliarden Dollar schwere indische IT-Sektor, der mehr als die Hälfte seiner Einnahmen in den USA erzielt, dürfte die Pläne zu spüren bekommen. In Indien gerieten Tech-Werte am Montag leicht unter Druck.

Geldpolitik treibt die Investoren um

Im Fokus stehen im Wochenverlauf Inflationsdaten sowie Reden mehrerer Notenbanker. Auch die Bank von Japan (BoJ) sorgte für Gesprächsstoff. Sie hatte am Freitag zwar die Zinsen stabil gehalten, zwei Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses stimmten jedoch für eine Anhebung.

Die Entscheidung werde von den Märkten als Signal für eine allmählich restriktivere Haltung der Notenbank gewertet, sagte Vasu Menon, Anlagestratege bei der OCBC Bank. „Das erhöht die Erwartungen an künftige Zinserhöhungen und das Potenzial für höhere Renditen japanischer Staatsanleihen und einen stärkeren Yen, was kurzfristig keine gute Nachricht für japanische Aktien und Anleihen sein dürfte.“

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